Schriftgröße

Kommentar zum KVB-Personal

Hinsehen

Erstellt 17.03.10, 21:01h

Viele Menschen wünschen sich häufig, dass der ein oder andere Aufpasser mehr in den KVB-Zügen wäre. Die Nachrichten über Gewalttaten in den Bahnen gehen unter die Haut, denn wer zum Opfer wird, kann nur schwer fliehen.

KVB
Bild vergrößern
KVB.
KVB
Bild verkleinern
KVB.
Mit der Unsicherheit ist es wie mit niedrigen Temperaturen - sie mögen nur „gefühlt“ sein, frösteln machen sie trotzdem. Viele KVB-Kunden berichten von Situationen, in denen sie sich wünschten, es möge sich noch ein Zugbegleiter in der Bahn befinden. Daher ist es zu begrüßen, dass das Unternehmen zusätzliches Personal einstellt - auch wenn's Geld kostet und das Defizit weiter erhöht.

Auch wenn Bahnen und ihre Stationen keine Kriminalitätsschwerpunkte bilden mögen. Wer dort zum Opfer wird, der kann schwer fliehen. Und auch wenn es „nur“ Einzelfälle sind, die für negative Schlagzeilen sorgen, gehen die Nachrichten über Gewaltexzesse unweigerlich unter die Haut. Ihnen zu begegnen ist jedoch vor allem eine gesellschaftliche Aufgabe.

Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr ist nicht nur Sache der Verkehrsunternehmen. So gilt auch in den Bahnen das Motto „Hinsehen, Handeln, Hilfe holen“. Die besten Zugbegleiter sind möglichst viele Mitfahrer, die nicht wegschauen, wenn andere bedroht werden.



Die Kölnische Rundschau im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Newsticker


Anzeige


Rundschau-Forum


Ihre Meinung


Bildergalerien


Extra


Dienste