Erstellt 19.03.10, 07:18h
Wir haben mit unseren Pumpen rund 200 000 Liter Wasser aus dem Keller gepumpt, erklärte Einsatzleiter Herbert Maur. Ein von der Feuerwehr alarmiertes Team des Wasserbeschaffungsverbandes Thomasberg sperrte die Leitung ab und suchte nach der Ursache der künstlichen Quelle. In gut vier Metern tiefe wurden die Arbeiter fündig: Eine wichtige Versorgungsleitung mit 30 Zentimetern Durchmesser war auf mehreren Metern aufgerissen. Wir hängen mit dieser Leitung sozusagen am Nabel des Wahnbachtalsperrenverbandes. Von der Übergabestelle aus geht das Wasser durch diese Leitung zu einer Pumpstation und von dort in einen Hochbehälter, der die hochgelegenen Ortschaften im Siebengebirge versorgt", betonte der Technische Betriebsleiter Michael Heinze. Der Hochbehälter fasse 5000 Kubikmeter Wasser und sei als Puffer noch gut gefüllt, so dass zur Zeit noch kein Engpass befürchtet wird. Auf rund 800 000 Liter schätzt Michael Heinze die verloren gegangene Wassermenge. (th)
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