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Spielzeit 2010/11

Was Bonns Oper plant

Erstellt 24.03.10, 19:45h

Am 26. September beginnt mit Puccinis unvollendeter „Turandot“ die Bonner Opernsaison, die mit insgesamt sieben Premieren aufwartet. Unter anderem sind Bizets „Carmen“ und der von Dietrich Hilsdorf inszenierte „Wildschütz“ zu sehen.

BONN - Wenn am 26. September mit Puccinis unvollendeter „Turandot“ die Bonner Opernsaison beginnt, wird GMD Stefan Blunier den „gekürzten Alfano-Schluss“ dirigieren. Apropos gekürzt: Den Spielplan hatte Intendant Klaus Weise gerade mit der lapidaren Feststellung präsentiert, dass das Niveau bei der diskutierten Streichung von weiteren vier Millionen Euro bei Oper und Orchester ab 2013 zwangsläufig sinke.

Von insgesamt sieben Premieren ist am 7. November Franz Schrekers „Irrelohe“ die zweite. „Die Musik ersetzt Drogen“, lobte Blunier. Bizets „Carmen“ (5. Dezember) belässt es beim Zigarettenschmuggel mit Anjara I. Bartz als Carmen. Die barocke Linie verfolgt Händels „Tamerlano“ (27. Februar 2011), inszeniert von Philipp Himmelmann mit Mariselle Martinez.

Aus dem Ensemble besetzt wird Dvoráks Nixenoper „Rusalka“, die Hexe Daniela Denschlag singt immerhin bei den Osterfestspielen erstmals in Salzburg. Aus Chemnitz kommt als Kooperation in der Regie von Dietrich Hilsdorf das Beste von Albert Lortzing, der „Wildschütz“ (8. Mai 2011). Das nicht kleine Risiko wälzt man bei Vincenzo Bellinis „La Sonnambula“ ( 3. Juli 2011) auf die jungen Sängerinnen ab, auf Julia Novikova und die bulgarische Belcantospezialistin Emiliya Ivanova. (ter)



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