Von WOLFGANG KIRFEL, 30.03.10, 07:03h
Workshop dauerte
sechs Wochen
Die Abiturienten sollen erkennen, wie neue Medien die Kultur und damit auch die Kunst beeinflussen, erklärte Schulleiter Berthold Phiesel. Ein Bild zeigte beispielsweise den Stress am Morgen. In kurzer Zeit müssen Duschen, Zähne putzen und Vokabel lernen sowie der Toilettengang erledigt werden. In allen Situationen ist der gleiche Schüler zu sehen. Rund eineinhalb Monate lang erklärte ein Mitarbeiter von Streitz Consult den Abiturienten einmal in der Woche zwei Stunden lang die Bildbearbeitung mit Gimp. Bei Problemen stand er auch noch am Abend mit Rat und Tat zur Seite. Für einige Schüler war es der erste Kontakt mit einem derartigen Programm. Es dauerte ziemlich lange, ehe man sich eingearbeitet hatte, sagte Schülerin Hannah Bertram. Trotzdem kannte man nicht alle Möglichkeiten, ergänzte Sarah Vogel. Für Rolf Hufschlag von Streitz Consult ein bekanntes Phänomen: Viele Benutzer kennen bei ihrer Software nicht alle Funktionen. Gut, dass Anna Vogel, die bei einem Fotografen ein Praktikum gemacht hatte, und Marc Lutz, der in einer Musikband spielt und für diese die Flyer gestaltet, ihren Mitschülern helfen konnten. Es war schön zu sehen, wie sie ihre Mitschüler unterstützt haben, freute sich Kunstlehrerin Gesa Eversmeyer. Chris Schmitz freute sich über die positiven Äußerungen von Eltern und Lehrern auf die Bilder, die in einem Flur der Schule aufgehängt wurden. Alle waren sich zudem einig, dass der Einblick in eine Bildbearbeitungssoftware interessant war.
Bei dem Workshop ging es auch darum, den Abiturienten zu vermitteln, was in der Berufswelt geboten und gefordert wird, sagte Hufschlag.
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