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Tunnel

Grünes Licht für „Durchstich Bahnhofsberg“

Erstellt 08.03.10, 19:00h

Das Projekt „Durchstich Bahnhofsberg“ ist beschlossen worden. Bereits ab 2012 sollen Fahrzeuge und Menschen die Bahnlinie Köln-Trier in zwei Tunneln unterqueren können. Damit soll Stau an den Bahnübergängen künftig vermiedern werden.

Durchstich Bahnhofsberg
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In Mechernich soll der Verkehr zukünftig die Bahnstrecke unterqueren.
Durchstich Bahnhofsberg
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In Mechernich soll der Verkehr zukünftig die Bahnstrecke unterqueren.
Mechernich - Der lang ersehnte "Durchstich Bahnhofsberg" steht unmittelbar bevor. Damit ist die Stadt Mechernich nach 147 Jahren nicht mehr durch die Bahnlinie geteilt. Nach anderthalb Jahren Bauzeit sollen schon ab 2012 Fahrzeuge und Menschen die Bahnlinie Köln-Trier in zwei Tunneln unterqueren können. Die Bauarbeiten für den 10,2 Millionen Euro teuren "Durchstich Bahnhofsberg" beginnen in der zweiten Jahreshälfte. Sie sind bereits ausgeschrieben.

Ziel ist es, die zurzeit noch vier schienengleichen Bahnübergänge in Mechernich zu ersetzen, vor denen sich zurzeit mindestens viermal pro Stunde, insgesamt 56 Mal an einem durchschnittlichen Werktag, die Autos stauen. Den Löwenanteil der 10,2 Millionen Euro Baukosten für den "Durchstich Bahnhofsberg" trägt mit 6,25 Millionen Euro der Bund. 3,3 Millionen Euro kommen von der Deutschen Bahn AG, den Rest teilen sich das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Mechernich.

"Der Durchstich Bahnhofsberg ist städtebaulich und strukturpolitisch der größte Fortschritt seit Jahrzehnten", sagte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der gleichzeitig mit dieser Maßnahme einen barrierefreien Bahnhof schaffen möchte. Die Stadt verhandelt derzeit über die Investitionskosten von einer Million Euro für eine Stahlbrücke zu einem neuen, barrierfreien, 160 Meter langen Mittelbahnsteig.

Laut Bürgermeister Schick und Fachbereichsleiter Thomas Hambach zeichnet sich auch für Strempt eine Lösung ab. Dort sollen die beiden örtlichen Bahnübergänge ebenfalls 2011 durch Tunnel ersetzt werden - und zwar durch eine Straßenunterführung vor Haus Rath und einen Fußgängertunnel in Höhe der St.-Rochus-Pfarrkirche. Auch in Sachen Bahnhofsgebäude tut sich etwas. Nach Plänen des Holzheimer Architekten Peter Sampels soll dieses in einen lichtdurchfluteten, modernen Glaskomplex verwandelt werden. Bauherr Rolf Schäfer vom Mechernicher Busunternehmen "Schäfer Reisen" will in der neuen "Gleis-Passage", so der Name, Akzente setzen, die nichts mehr mit dem Bahnhofsklischee vergangener Jahrzehnte zu tun haben.(pp/ron)



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