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Zwei Jahre Haft

Crawford mit Fessel-Foto erpresst

Erstellt 09.03.10, 13:23h, aktualisiert 09.03.10, 15:08h

Geständig ist er, zugänglich zeigt sich der mutmaßliche Erpresser von Cindy Crawford aber nicht. Er hatte gedroht, ein Foto von Crawfords gefesselter Tochter an die Boulevardpresse zu verkaufen. Zu Prozessbeginn fiel er mit einer obzönen Geste auf.

Cindy Crawford und ihr Mann
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Cindy Crawford und ihr Mann Rande Gerber gehen gegen den Erpresser vor. (Bild: dpa)
Cindy Crawford und ihr Mann
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Cindy Crawford und ihr Mann Rande Gerber gehen gegen den Erpresser vor. (Bild: dpa)
Der mutmaßliche Erpresser
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Der mutmaßliche Erpresser des US-Topmodels Cindy Crawford, Edis K., macht in Richtung der Bildjournalisten eine obszöne Geste. (Bild: dpa)
Der mutmaßliche Erpresser
KIRCHHEIM UNTER TECK - Weil er versucht hat, das US-Topmodel Cindy Crawford zu erpressen, muss ein 26-Jähriger für zwei Jahre in Haft. Das entschied am Dienstag das Amtsgericht Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg. "Der Versuch der Erpressung war weit fortgeschritten und ist fehlgeschlagen", sagte der Vorsitzende Richter Joachim Spieth. Der Täter hatte die Erpressung des US-Topmodels Cindy Crawford gestanden. Nach seiner Abschiebung aus den USA habe er von Deutschland aus die Werbe-Ikone mit einem Foto ihrer Tochter erpresst, sagte der Mann am Dienstag zum Prozessauftakt.

Das Foto zeigt das Mädchen, wie es auf einem Stuhl sitzt und an Händen und Füßen gefesselt ist. Das Bild soll während eines "Räuber-und Gendarm-Spiels" entstanden und im Sommer 2009 über ein ehemaliges Kindermädchen in die Hände des Angeklagten gelangt sein. Der Mann drohte damit, das Foto an die Presse zu verkaufen.

Der Angeklagte hatte die Erpressung bereits bei seiner polizeilichen Vernehmung eingeräumt. Vor Gericht bestritt er aber, Crawford schon in den USA erpresst zu haben, wie es ihm die Staatsanwaltschaft vorhält.

Zwar habe er vom Ehemann des Supermodels für das Foto eine "Aufwandsentschädigung" von 1000 US-Dollar (derzeit 731 Euro) erhalten. Auf keinen Fall habe er damals aber schon den Gedanken an eine Erpressung gehabt, sagte er. Auf die Idee sei er erst in Deutschland gekommen, weil er Crawfords Ehemann für seine Abschiebung verantwortlich gemacht habe.

(dpa)



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