Erstellt 10.03.10, 19:06h
Seitens der Gemeinde hat die Archäologin Dr. Imke Ristow mit dem Bürgermeister die Projektkoordination. Dem Anders als bei der römischen Villa in Blankenheim – ebenfalls eine Station auf der Römerstraße – , sollen in Nettersheim Teile der antiken Siedlung rekonstruiert werden. So soll etwa der Tempel wieder aufgebaut werden, ebenfalls nachgebildet werden der Wehrturm und die Pferdewechselstation. In Auftrag gibt die Gemeinde Nettersheim den Bau eines römischen Reisewagens, der Besucher zu den Sehenswürdigkeiten bringen wird. Dabei wird das von zwei Pferden gezogene Mobil am Bahnhof abfahren.
Rund anderthalb Stunden wird die 3,5 Kilometer lange Fahrt dauern, die Passagieren das Gefühl vermitteln soll, wie zur Römerzeiten zu reisen. Insgesamt acht Stunden am Tag kann dieses touristische Highlight genutzt werden. Außerdem ist daran gedacht, unter dem Motto „experimentelle Archäologie“ Angebote für Kinder zu schaffen. Mit den Info-Zentren, die außer in Nettersheim im Römisch-Germanischen Museum in Köln sowie im Museum Zitadelle in Jülich entstehen und die auf die Sehenswürdigkeiten entlang der Römerstraße verweisen, erhofft man sich einen erheblichen touristischen Mehrwert.
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