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Kunstaktion

Unmut über „Pornografie“ in Kirche

Erstellt 12.03.10, 13:23h

Die bildliche Darstellung der „Wollust“ sorgt in einer katholischen Kirche von Erlangen für Aufregung. Nach Protesten wird das Werk des Künstlers Béla Faragó nun während Sonntagsmessen verhüllt. Faragó hatte zur Fastenzeit die sieben Todsünden thematisiert.

Darstellung der Wollust
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Die Darstellung der Wollust auf einem Holzstich. (Symbolbild: Wikipedia - aufgrund des Ablaufs der urheberrechtlichen Schutzdauer ist das Bild gemeinfrei und somit unbeschränkt verwendbar.)
Darstellung der Wollust
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Die Darstellung der Wollust auf einem Holzstich. (Symbolbild: Wikipedia - aufgrund des Ablaufs der urheberrechtlichen Schutzdauer ist das Bild gemeinfrei und somit unbeschränkt verwendbar.)
ERLANGEN - "Wollust" in der Kirche entzweit die Gläubigen der bayerischen Stadt Erlangen. Das gleichnamige großformatige Bild einer nackten Frau in der katholischen Herz-Jesu-Kirche wird von Kirchgängern als Pornografie kritisiert. Es ist Teil einer Serie von sieben Bildern des Nürnberger Künstler Béla Faragó, in der er die sieben Todsünden dargestellt. Das Bild der "Wollust" zeigt eine üppige nackte Frau mit gespreizten Schenkeln, neben der zwei kleine Männer mit erigierten Penissen stehen.

Nach massiven Protesten soll das Bild während der Sonntagsgottesdienste verhüllt werden, kündigte der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Klaus Koschinsky, am Donnerstagabend bei einer Diskussionsveranstaltung an. Pfarrer Wolfgang Döll, der deshalb angefeindet wurde, sagte: "Ich stehe dazu, dass diese Ausstellung während der Fastenzeit in unserer Kirche stattfindet." Die Bilder sollten die Gläubigen zum Nachdenken über sich selbst anregen. (dpa)



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