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Poker-Raub

Polizei nimmt Verdächtigen fest

Erstellt 13.03.10, 08:37h, aktualisiert 13.03.10, 10:34h

Die Polizei hat einen Verdächtigen vom Poker-Raub geschnappt. Am vergangenen Samstag hatten vier maskierte Männer Deutschlands größtes Pokerturnier in Berlin überfallen. Die Polizei will nun weitere Wohnungen in Berlin durchsuchen.

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Vier bewaffnete Männer haben Deutschlands größtes Pokerturnier im Berliner Luxushotel Grand Hyatt am Potsdamer Platz überfallen. (Bild: dpa)
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Vier bewaffnete Männer haben Deutschlands größtes Pokerturnier im Berliner Luxushotel Grand Hyatt am Potsdamer Platz überfallen. (Bild: dpa)
BERLIN - Knapp eine Woche nach dem spektakulären Überfall auf ein Pokerturnier in Berlin ist nach einem Medienbericht ein erster Verdächtiger festgenommen worden. Wie die "Berliner Morgenpost" am Samstag unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete, wurde der Mann am Freitagabend zur Vernehmung ins Berliner Landeskriminalamt gebracht. Die Suche nach weiteren Verdächtigen sollte noch in der Nacht zum Samstag fortgesetzt werden. Die Polizei wollte sich auf Anfrage in der Nacht zunächst nicht dazu äußern.

Vier bewaffnete und maskierte Männer hatten am vergangenen Samstag das Pokerturnier in einem Hotel am Potsdamer Platz überfallen und 242 000 Euro erbeutet. Wegen zahlreicher Filmaufnahmen von dem Überfall, Zeugenaussagen, DNA-Spuren und Fingerabdrücken zeigte sich die Polizei optimistisch, die Bande schnell zu fassen.

Nach Angaben der "Berliner Morgenpost" soll die Polizei bereits Anfang der Woche Hinweise auf das Fluchtfahrzeug der Männer bekommen haben. Zudem sei der Verdächtige auch an einem Überfall auf eine Berliner Spielbank im Jahr 2004 beteiligt gewesen.

Insgesamt gingen seit vergangenem Samstag 80 Zeugenaussagen bei der Polizei ein. Davon seien bereits 40 Menschen vernommen worden, wie ein Polizeisprecher am Freitag der dpa sagte. Zudem hatte am Mittwochabend ein Bericht in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" weiterhelfen sollen. Trotz eines Millionen-Publikums habe dieser aber keine neuen Hinweise gebracht, sagte eine Sprecherin der Sendung.     (dpa)



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