Erstellt 16.03.10, 12:09h
Dass sich Wilders in Monschau aufgehalten hatte, war nur deshalb bekannt geworden, weil er dort einen Schwächeanfall erlitten hatte. Dadurch sei Monschau in der europäischen Presse auf einen Schlag mit dem Extremisten in Zusammenhang gebracht worden, sagte Ritter. Diese Entwicklung könne ihr natürlich nicht recht sein. "Mir war das ein Monschau-bezogenes Bedürfnis. Wer wie Wilders die niederländische Integrationsdebatte mit giftigem Rechtspopulismus belastet, ist in Monschau nicht willkommen. Ich wollte Monschau davon abgrenzen."
Ob sich Wilders als Tourist in Monschau aufhielt oder Gleichgesinnte traf, kann Ritter nicht sagen. Die Polizei hatte nach eigenen Angaben kurz Kontakt zu Wilders' Leibwächtern und fuhr ein paar Mal mit einem Streifenwagen an seinem Hotel vorbei. Der Islam- Gegner wird nach eigener Darstellung von muslimischen Extremisten mit dem Tode bedroht und umgibt sich deshalb ständig mit Bodyguards. (dpa)
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