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Rechtspopulist

Wilders in der Eifel nicht willkommen

Erstellt 16.03.10, 12:09h

Mit seinen anti-islamischen Filmen hat sich der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders europaweit unbeliebt gemacht. Jetzt quartierte der Islam-Gegner sich in Monschau ein. Bürgermeisterin Ritters betonte jedoch, dass Wilders hier "nicht willkommen" sei.

Rechtspopulist Geert Wilders
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Der Rechtspopulist Geert Wilders ist im Eifelort Monschau nicht willkommen. (Bild: dpa)
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Der Rechtspopulist Geert Wilders ist im Eifelort Monschau nicht willkommen. (Bild: dpa)
Monschau - Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders ist in dem Eifelort Monschau "nicht willkommen". Wilders hatte sich nach Angaben der Aachener Polizei von Samstagmittag bis Sonntagmorgen mit mehreren bewaffneten Leibwächtern in Monschau aufgehalten. Der Parteiführer und Parlamentsabgeordnete, der jüngst bei Kommunalwahlen starke Zugewinne verbucht hatte, will unter anderem den Koran verbieten. "Ich sorge mich natürlich sehr, wenn sich so eine Klientel hier wohlfühlt", sagte die Bürgermeisterin des Touristenortes in der Eifel, Margareta Ritter (CDU). Eine rechtliche Handhabe gegen Wilders habe sie allerdings nicht - er kann also wiederkommen, wenn er will.

Dass sich Wilders in Monschau aufgehalten hatte, war nur deshalb bekannt geworden, weil er dort einen Schwächeanfall erlitten hatte. Dadurch sei Monschau in der europäischen Presse auf einen Schlag mit dem Extremisten in Zusammenhang gebracht worden, sagte Ritter. Diese Entwicklung könne ihr natürlich nicht recht sein. "Mir war das ein Monschau-bezogenes Bedürfnis. Wer wie Wilders die niederländische Integrationsdebatte mit giftigem Rechtspopulismus belastet, ist in Monschau nicht willkommen. Ich wollte Monschau davon abgrenzen."

Ob sich Wilders als Tourist in Monschau aufhielt oder Gleichgesinnte traf, kann Ritter nicht sagen. Die Polizei hatte nach eigenen Angaben kurz Kontakt zu Wilders' Leibwächtern und fuhr ein paar Mal mit einem Streifenwagen an seinem Hotel vorbei. Der Islam- Gegner wird nach eigener Darstellung von muslimischen Extremisten mit dem Tode bedroht und umgibt sich deshalb ständig mit Bodyguards. (dpa)



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