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Wirtschaftslage Griechenland

Um Griechen-Hilfe wird spekuliert

Von Detlef Fechtner, 18.03.10, 21:20h, aktualisiert 25.03.10, 12:31h

Notfall-Pläne liegen in der Schublade bereit, die athenische Anfrage nach finanzieller Unterstützung steht noch aus. Das Hin und Her Griechenlands hat Folgen für den Eurokurs und die Risikoaufschläge für griechische Schuldtitel.

Griechenland in der Zange
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Griechenland befindet sich in der Zange, und die Eurogruppe zeigt sich - im Prinzip - hilfsbereit. (Bild: dpa)
Griechenland in der Zange
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Griechenland befindet sich in der Zange, und die Eurogruppe zeigt sich - im Prinzip - hilfsbereit. (Bild: dpa)
BRÜSSEL - Das Verwirrspiel um Hilfen der Euro-Länder für das finanziell klamme Griechenland facht erneut Spekulationen an den Finanzmärkten an. Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass Europas Regierungschefs nächste Woche beim EU-Gipfel die Notfall-Zusagen konkretisieren.

Dass er fast im gleichen Atemzug über die Chance sprach, alternativ den Internationalen Währungsfonds (IWF) anzupumpen, wurde vielerorts als Drohung verstanden. In dem Sinne: Falls die Spekulanten nicht von ihren Attacken ablassen und Europa trotzdem keine Notfall-Hilfen garantiert, dann ruft Griechenland eben die globale Finanz-Feuerwehr.

Die EU-Kommission wiederum wiederholt gebetsmühlenartig, dass Athen bislang keine Hilfen angefordert habe. Solange eine solche Anfrage nach finanzieller Unterstützung aus Athen nicht vorliege, sei es deshalb zu früh, über konkrete Angebote zu sprechen. Im Falle eines Falles lägen die Notfall-Pläne aber in der Schublade bereit.

Damit setzen sich auch drei Tage nach dem Treffen der Euro-Gruppe die Irritationen darüber fort, was vereinbart ist und was nächste Woche beim EU-Gipfel womöglich beschlossen werden soll. An den Finanzmärkten sorgte das Hin und Her zunächst einmal wieder für schlechte Stimmung. Der Euro gab deutlich nach, die Risikoaufschläge für die Schuldtitel Griechenlands weiteten sich aus.



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