Erstellt 19.03.10, 11:22h, aktualisiert 08.04.10, 12:06h
Das etwa 30 Zentimeter lange Reptil gilt als hochgiftig. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Schlange so schnell wie möglich zu finden", sagte Feuerwehrsprecher Horst Brinkmann am Mittag. Wie die Schlange aus ihrem Terrarium entkommen konnte, wurde zunächst nicht bekannt.
Mit Unterstützung von Reptilien-Experten der Düsseldorfer Feuerwehr wurde die in einem Mehrfamilienhaus gelegene Wohnung des Schlangenbesitzers durchsucht. Dabei wurden die Möbel aus der Wohnung getragen und schließlich die Holzdielen aufgestemmt - vergeblich.
Für den Ernstfall hatten die Helfer ein Gegengift parat. "Ohne Behandlung ist der Biss der Schlange in wenigen Stunden tödlich", so der Feuerwehrsprecher. Für den Schlangenfreund wird der Ausflug seines Haustiers vermutlich teuer: Er müsse damit rechnen, für die Kosten des Einsatzes und auch für die Schäden an der Wohnung haftbar gemacht zu werden, so der Feuerwehr-Sprecher. (dpa)
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