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Umsatz

Auch Handwerk verliert in der Krise

Erstellt 19.03.10, 17:31h, aktualisiert 19.03.10, 17:31h

Fünf Prozent weniger Umsatz haben die deutschen Handwerksbetriebe im Vergleich zu 2008 zu verzeichnen. Auch die Zahl der Beschäftigten ist um 1,5 Prozent gesunken. Metallbauer und Feinwerkmechnaniker hatten es im Krisenjahr besonders schwer.

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Auch das Handwerk hat die Krise getroffen. (Bild: dpa)
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Auch das Handwerk hat die Krise getroffen. (Bild: dpa)
WIESBADEN - Im Krisenjahr 2009 hat auch das deutsche Handwerk, das vermeintlich auf goldenem Boden steht, teils erhebliche Verluste hinnehmen müssen. Die Umsätze der zulassungspflichtigen Betriebe gingen im Vergleich zu 2008 um fünf Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. Die Zahl der Beschäftigten sank dem Index zufolge um 1,5 Prozent.

Am härtesten getroffen wurden industrienahe Handwerke wie zum Beispiel Metallbauer oder Feinwerkmechaniker. In dieser Gruppe gingen die Umsätze um 17,7 Prozent zurück, während das Kfz-Gewerbe wegen der Abwrackprämie ein Umsatzplus von 1,7 Prozent verbuchen konnte. Trotzdem ging dort die Beschäftigtenzahl um 3,1 Prozent zurück.

Nach Berechnungen des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) hat die gesamte Branche inklusive der Betriebe ohne Meisterzwang und der handwerksähnlichen Gewerbe im vergangenen Jahr 4,75 Millionen Menschen beschäftigt. Das waren 1,2 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Umsätze seien um 4,9 Prozent auf knapp 488 Milliarden Euro gefallen.

Die Arbeitsplätze beim Handwerk seien in der Krise sicherer gewesen als in der Industrie, sagte ein ZDH-Sprecher in Berlin. Längst nicht alle Handwerksbetriebe hätten in der Krise gelitten. So habe es in Lebensmittel- und Gesundheitshandwerken sogar einen leichten Beschäftigungszuwachs gegeben. Die Umsatzverluste seien vor allem aus Betrieben gekommen, die als Zulieferer und Dienstleister für die Industrie arbeiten.

ZDH-Präsident Otto Kentzler äußerte sich in einer Mitteilung zuversichtlich für 2010. "Insgesamt rechnen wir mit einem nur noch geringen Umsatzminus von einem Prozent und einer stabilen Beschäftigungsentwicklung." (dpa)



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