Erstellt 19.03.10, 18:02h
Das DSF müsse den Beschluss so schnell wie möglich umsetzen, erklärte die BLM. Sanktionen gebe es nicht, solange sich der Sender bemühe, die betreffenden sieben Stunden in der Woche mit einem anderen Programm zu füllen. DSF-Geschäftsführer Zeljko Karajica erklärte zu dem Beschluss: "Wir können uns dazu (...) noch nicht abschließend äußern, da wir zunächst intern prüfen, welche Konsequenzen diese Verfügung der BLM nach sich ziehen wird." Karajica verwies auf bestehende Verträge mit der "Ultimate Fighting Championship"-Organisation UFC.
"Wir halten es für ungewöhnlich, dass eine Entscheidung von solcher Tragweite ohne Anhörung der betroffenen Parteien gefällt wurde", kritisierte UFC-Manager Marshall Zelaznik in einer Mitteilung. Die bisherigen UFC-Sendungen seien genehmigt worden, und an den Sendeinhalten habe sich nichts geändert. Zelaznik verwies zudem auf die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten, die die Ausstrahlung der Sendungen nach 23.00 Uhr für zulässig halte. (dpa)
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