Erstellt 07.04.10, 22:46h
Diese Folgen könnten sehr gravierend sein, denn die HGK müssen von der EU in Brüssel genehmigte Fördergelder in Höhen von 3,3 Millionen Euro abrufen. Sonst verfallen die. „Dann bekommen wir aus Brüssel einen blauen Brief, und dann ist das Geld weg“, sagt Zeese. Leider könne das Geld nicht angefordert werden, weil eben der Baustopp bestehe, den das Verwaltungsgericht Köln im September 2009 verhängt hat. Grund waren formale Gründe. Es ging darum, ob die Stadt oder das Land für einen Teil der Genehmigungen zuständig waren.
Der Hafenausbau kostet 65 Millionen Euro. Etwa 30 Millionen sind an Fördergeldern aus Brüssel und Berlin eingeplant. Sollte man auch die „Hängepartie“, so Zeese, mit der Bundesregierung und damit die Fördermittel verlieren, müsse man „natürlich noch mal genau nachrechnen, ob der Ausbau noch wirtschaftlich ist“. Trotz allem ist der Pressesprecher zuversichtlich: „Ich bin aber sicher, dass wir den Ausbau hinkriegen.“ (EB)
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