Von Bert Mark, 22.04.10, 22:50h
Zweiter Anreiz ist eine Zeitprämie von 100 Euro für jede Minute unter 2:30 Stunden. „Der Wettbewerb wird spannender, und es wird einen Zieleinlauf ohne größere Lücken geben", prophezeit Marathon-Pressesprecher Kai Meesters.
Die wesentlichen Rahmenbedingungen sind aber unverändert geblieben: Gelaufen wird auf einer 21,1 km langen Runde, die die Halbmarathonläufer einmal und die Marathonis zweimal bewältigen müssen (siehe Grafik). Die Kennedybrücke, die die Felder beim Halbmarathon zweimal und beim Marathon viermal passieren müssen, bleibt als zentrale Rheinquerung bis in den frühen Nachmittag für den Verkehr gesperrt, die Autobahnen auf der Nord- und Südbrücke sind dagegen unbeeinträchtigt.
Angemeldet haben sich wie im Vorjahr fast 11 000 Sportler, wobei es mehr als viermal so viele Starter über Halbmarathon geben wird (6500) wie beim Marathon (1500). Dazu kommen 1750 Teilnehmer der Schulstaffeln, knapp 500 Staffelläufer sowie Walker.
Prominenteste Starterin ist die zweifache Olympiateilnehmerin Sabrina Mockenhaupt (Siegerin Köln Marathon 2007 und 2009), die allerdings keine der langen Strecken läuft, sondern versuchen will, zusammen mit Luminita Zaituc (Siegerin der Köln Marathons 2006) die Staffel zu gewinnen.
Den meisten Applaus dürfte wieder ein anderer Publikumsliebling einheimsen: Der blinde Kenianer Henry Wanyoike ist mehrfacher Weltrekordhalter (für blinde Läufer) und Paralympics-Sieger. Er braucht einen Begleitläufer als Lotsen, mit dem er mit einem Band verbunden ist. Er wird beim Halbmarathon (8.45 Uhr) starten und schon im Ziel sein, wenn die Marathonläufer erst auf die Strecke geschickt wer den (10.30 Uhr).
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