Erstellt 31.05.10, 07:00h
Eingeladen hatte der Harry-Blum-Fonds im Förderverein Herzzentrum Köln zusammen mit dem Kardiologischen Kompetenznetz (KKK). „Bei Herzkranzgefäßerkrankungen ist es leider so, dass wir sie erst bemerken, wenn sie sich in einem fortgeschrittenen Stadium befinden“, warnte Professor Dr. Wilhelm Höpp vom Herzzentrum der Uni-Klinik.
Dr. Helge Knigge vom Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft an der Sporthochschule riet dazu, das auch in fortgeschrittenem Alter wichtige Training langsam aufzubauen. „Beginnen Sie etwa mit Spazierengehen.“ Viermal Sport in der Woche und das jeweils etwa 30 Minuten lang hält Privatdozent Dr. Ady Osterspey, Herzspezialist vom KKK, für sinnvoll. Schirmherrin Carola Blum wies insbesondere auf die gestiegene Sterblichkeitsrate von Frauen durch Herzinfarkte hin: „Bei ihnen sind die Symptome anders, sie verspüren einen Schmerz im Bauch, nicht in der Brust.“ Bei Beschwerden dieser Art sollten die Frauen rasch zum Arzt gehen. Professor Höpp, Vorstandsvorsitzender des Kölner Infarkt Modells (KIM), machte nicht zuletzt auf die Ausstattung der Filialen der Sparkasse Köln-Bonn mit Defibrillatoren aufmerksam. Beim Plötzlichen Herztod könnten die Elektroschock-Geräte Leben retten. „Haben Sie keine Angst, etwas Falsches zu tun.“ Das Gerät gibt genau Anweisung, was zu machen ist. (nah)
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