Erstellt 02.07.10, 07:00h
Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch handelte hier höchst ungeschickt. Ein Auftritt mit Anwälten musste zu Unmutsäußerungen und großer Verärgerung nicht nur in den Reihen der schwarz-grünen Koalitionäre führen. Warum verpflichtete Jürgen Nimptsch externe Juristen für gutes (Steuer-)Geld, wo es doch ein städtisches Rechtsamt gibt? Konnten die Juristen dort wirklich nicht klären, was für die Öffentlichkeit bestimmt ist und was nicht? Keine Frage, Personenschutz ist ein hohes Rechtsgut. Gleiches gilt aber auch für das Recht der Öffentlichkeit auf Informationen aus erster Hand über ein finanziell vor die Wand gefahrenes Prestigeobjekt wie das Konferenzzentrum WCCB.
Es bleibt zu hoffen, dass Verwaltung und Ratsmehrheit bis zum 13. Juli aufeinander zugehen. Eine zweite „Farce-Ratssitzung“ kann sich die Stadt einfach nicht leisten.
Prätorianer - alles Kokolores?
02.07.2010 | 17.02 Uhr | Peter Riemann
a) das Bonner Rechtsamt ist völlig überfordert. Es läuft noch ein Ermittlungsverfahren wegen "Strafvereitelung im Amt" wegen einer vorsätzlichen…
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