Rhein-Sieg -
So wies der schulpolitische Sprecher der SPD, Dietmar Tendler, darauf hin, dass seine Fraktion seit 1982 auf den Mangel an Gesamtschulplätzen hingewiesen habe. Auch die neue Schule werde den nicht wirklich beheben, bis zu 1000 Kinder jährlich würden abgewiesen. Dass die CDU einen früheren Beschluss verhindert habe, wies Michael Solf zurück. „Interessierte Seiten“ hätten vielmehr das Thema stets zum Schauplatz von Auseinandersetzungen gemacht. Die Gewinner seien nicht in der Politik zu suchen, fand Martin Metz (Grüne); das seien die Eltern und ihre Kinder. Vor zu hohen Erwartungen warnte Dr. Karl-Heinz Lamberty (FDP), der viele Probleme sah: „Welche Schule wird dafür geräumt?“ Auch zu Finanzen habe der RP nichts gesagt. „Natürlich“ wende er sich zunächst an die Schulen im „Zentralbereich“, hatte Landrat Frithjof Kühn eingangs gesagt, die Verwaltung werde alles tun, den Anweisungen des RP zu entsprechen. (dk)