Von Günter Willscheid, 13.07.10, 21:32h, aktualisiert 14.07.10, 09:58h
Weil zu Beginn immer wieder Gasflaschen explodierten und Trümmerteile bis zu 200 Meter weit flogen war auch am Freitag das Gelände von 30 Polizisten großräumig abgesperrt worden. Die seit Montag vor Ort arbeitenden Brandermittler entdeckten gestern am späten Nachmittag weitere in der Hitze explosionsgefährdete Gasflaschen. Höchste Alarmstufe!
Eine weitere Großaktion rollte an, am frühen Abend wurde mit der Evakuierung begonnen. Dann machten sich die Spezialisten vom Landeskriminalamt ans Werk: Hinter der weiträumigen Absperrung, für niemanden einsehbar. Ein Spezialroboter sollte die Gasflaschen aus der Gefahrenzone auf dem Firmengelände ziehen und das Gas durch Bohrungen aus den Flaschen holen. Auch Sprengungen wurden nicht ausgeschlossen. Die Arbeiten dauerten über Mitternacht hinaus.
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