Erstellt 12.07.10, 21:03h
Fragen der Verantwortlichkeit, der Haftung und Versicherungsleistungen hätten zu der Verzögerung beigetragen, hieß es im Rathaus. In erster Linie aber ging es um viel Geld, das nicht gerade locker sitzt sowie um mühsame Abstimmungsprozesse der Stiftungsgründer. Tatsache ist und bleibt: Die große Betroffenheit weit über Köln hinaus über den Verlust der kostbaren Archivalien ist zu wenig in klingende Münze umgesetzt worden. Rund 600.000 Euro hat der Förderverein bis heute zusammengetragen - beachtlich, aber angesichts der Katastrophe ein Tropfen auf den heißen Stein.
Umso mehr kommt es nun darauf an, die Stiftung mit einem kompetenten Geldeintreiber als Geschäftsführer auszustatten - sonst wird sie ihrem Zweck nicht annähernd gerecht.
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