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Gemeinsame Organisation

Zeltlager mit über 200 Jugendlichen

Von Bernd Kehren, 17.07.10, 07:00h

Das hat es bisher noch nicht gegeben: Die Jugend von Feuerwehr, Deutschem Rotem Kreuz und Technischem Hilfswerk des Kreises Euskirchen organisierte ein gemeinsames Zeltlager. Und das an einem besonderen Ort: in Vogelsang.

Zeltlager
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In Vogelsang kamen über 200 Jugendliche der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und des Roten Kreuzes zu einem Zeltlager zusammen. (Foto: Hilgers)
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In Vogelsang kamen über 200 Jugendliche der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und des Roten Kreuzes zu einem Zeltlager zusammen. (Foto: Hilgers)
VOGELSANG - Das hat es bisher noch nicht gegeben: Die Jugend von Feuerwehr, Deutschem Rotem Kreuz und Technischem Hilfswerk des Kreises Euskirchen organisierte ein gemeinsames Zeltlager. Und das an einem besonderen Ort: in Vogelsang, in der Nähe des ehemaligen belgischen Offiziersheim, der „Redoute“.

Volker Brandhoff, Kreisjugend-Feuerwehrwacht, und Simon Jägersküpper, Kreisreferent des Jugendrotkreuzes, hatten die Idee zu dieser Zusammenarbeit. Nathalie Pier von der THW-Jugend des Kreises und Karl Schostak von der Schleidener THW-Jugend stießen als Organisatoren hinzu.

Drei Monate

Vorbereitung

Drei Monate lang traf sich das Team regelmäßig, um das große Zeltlager vorzubereiten. Schon gestern Mittag stand für Volker Brandhof fest: „Wenn man uns hier will, ist das nicht das letzte Mal, dass wir in Vogelsang sind.“ „Das ist optimal hier“, sagte auch Simon Jägersküpper.

Das Zeltlager befinde sich ein wenig „vom Schuss“, und trotzdem könne man alle Sehenswürdigkeiten in Vogelsang schnell erreichen. Auch die Kooperation mit den Verantwortlichen in Vogelsang habe sich sehr angenehm gestaltet. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Simon Jägersküpper.

Gut 200 Jugendliche im Alter von neun bis 17 Jahren und ihre Betreuer fanden sich am Donnerstag in Vogelsang ein und bauten das Lager mit 15 Zelten auf. War es auch tagsüber ziemlich heiß, so fielen die Temperaturen in der Nacht doch drastisch. 10 Grad konnte Simon Jägersküpper am Morgen vom Thermometer ablesen.

Am Donnerstagabend wurden Spiele zum Kennenlernen durchgeführt. Nach einem „Warming up“ zum Fitwerden standen gestern die „Chaosspiele“ an, eine Art moderner Schnitzeljagd, wobei bewusst „Chaos“ eingebaut wurde. Da man sich auf historischem Grund und Boden befindet, hatte das Organisationsteam vorher Workshops bei der vogelsang ip gebucht. In Altersklassen wurden Gruppen gebildet, die von Vogelsang-Führern mit der Thematik vertraut gemacht wurden.

Heute stehen einige Spielangebot auf dem Programm, bei denen die Jugendlichen von Feuerwehr, DRK und THW den anderen ihre Arbeit vorführen. So baut das THW beispielsweise eine Seilbahn, das DRK demonstriert das Anlegen von Verbänden und die Feuerwehrjugend zeigt, was sie bisher gelernt hat. Zum Abschluss des Tages gab es eine Nachtwanderung.

Heute starten in Vogelsang um 15.30 Uhr der EifelXtremeRun „Mini“ und um 17 Uhr der zweite Internationale EifelXtremeRun über 15,9 Kilometer. Hierbei werden die Jugendlichen als ehrenamtliche Helfer mit von der Partie sein. Unter anderem sorgt die Feuerwehrjugend dafür, dass das Wasserloch immer entsprechend gefüllt ist. Die Jugendlichen, die wollen, können kostenlos am Wettbewerb teilnehmen.

„Am Sonntag ist der Spaß vorbei“, sagt Jägersküpper. Während die Größeren dann das Zeltlager abbauen, können die Kleineren sich das Angebot von „Sportissimo“ ansehen oder sich daran aktiv beteiligen.

Es gibt noch ein gemeinsames Mittagessen, dann heißt es Abschied nehmen. Der Wasserverband Eifel-Rur stellte Wasser und die entsprechenden Armaturen zur Verfügung. Der besondere Dank des Orga-Teams galt dem DRK-Küchenteam, das für die Hauptmahlzeiten sorgte. Im nächsten Jahr möchten die Organisatoren am liebsten wieder ein Zeltlager in Vogelsang durchführen. „Dann wollen wir auch die Malteser mit ins Boot holen“, so Brandhoff. „Dann kann das ein richtig großes Ding werden.“

„Eine bessere Werbung als hier kann man nicht haben“, schwärmte auch Schleidens Hauptbrandmeister und Jugendwart Rolf Völler, ausgezeichnet mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr.



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