Von Joachim Schmidt, 25.07.10, 21:06h, aktualisiert 25.07.10, 21:06h
Ein leichtes Unwohlsein trugen die Verantwortlichen des FC vom Beginn des Trainingslagers an mit sich herum. Denn eine Reihe von Fans hatte sich erst jüngst einer Gruppierung angeschlossen, war erstmals bei einer solchen Reise dabei. Man könne nicht einschätzen, inwieweit bei ihnen Konflikt- und Gewaltpotenzial vorhanden sei, hieß es.
Spätestens die enthemmende Wirkung des reichlich genossenen Alkohols hat nun die Antwort geliefert.
Das Ergebnis ist, dass der Name des 1. FC Köln dadurch wieder einmal negativ in die Schlagzeilen gerät, berichtete doch beispielsweise Österreichs größte Tageszeitung über die Vorfälle. Die Verantwortlichen des Vereins aber sind machtlos. Dabei hatten sie sogar noch alle rund 160 mitgereisten Fans zu einem Fest eingeladen und an ein friedliches Miteinander appelliert.
Man könne nur immer wieder die Gespräche mit den Fans suchen und ihnen bewusst machen, dass Ausschreitungen dem Club im Ansehen, in finanzieller Hinsicht bei der Verhängung von Geldstrafen und im schlimmsten Fall sogar sportlich durch eine Stadionsperre schaden. Zudem würden die Verursacher von Ausschreitungen, sofern man sie ermittele, zur Rechenschaft gezogen.
Letztlich handelt es sich aber auch hier wie so oft in vergleichbaren Fällen um ein gesellschaftliches Problem, dem ein Fußballverein nur sehr begrenzt entgegensteuern kann.
Ich
27.07.2010 | 17.03 Uhr | Mr.Flint
finde das ganze zumindest mal sehr gewagt die "Fans" hier verurteilen ohne zu wissen was passiert ist. Der Vorkommentierer sagte es bereits, was ist…
Die andere Seite
26.07.2010 | 14.42 Uhr | fc1948
Dieser Kommentar beschäftigt sich mal wieder nur mit einer Seite. Man sollte nicht vergessen, dass die Dorfjugend in Österreich eigentlich überall…
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