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Rundschau-Leseraktion

Buntstiftmaler zeichnet fürs Rheinland

Von Anja Katzmarzik, 26.07.10, 12:18h

Nach dem neuen Städteplakat für Köln, das Wilhelm Schlote nach Vorschlägen von Tageszeitungs-Leserinnen und -Lesern gezeichnet hat, will er auch eins für das gesamte Rheinland malen. Wieder sind unsere Leser gefragt!

Schlote für Köln
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So ähnlich wie dieses Plakat, das Schlote für Köln entworfen hat, könnte auch das bunte Kunstwerk für das Rheinland aussehen.
Schlote für Köln
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So ähnlich wie dieses Plakat, das Schlote für Köln entworfen hat, könnte auch das bunte Kunstwerk für das Rheinland aussehen.
Sie haben beide einen guten Riecher für Menschen - und so war es Paul, der den Künstler als Erster begrüßte. Schwanzwedelnd und nassforsch beschnupperte der Studio-Hund von center.tv den berühmten Gast aus Paris in Köln-Ossendorf: Wilhelm Schlote, der Buntstiftmaler, besuchte die Live-Sendung "rheinzeit". Und er hatte etwas zu berichten: Nach dem neuen Städteplakat für Köln, das er nach Vorschlägen von Tageszeitungs-Leserinnen und -Lesern gezeichnet hat, will er auch eins für das gesamte Rheinland malen. Dieses Mal als gemeinsame Aktion der "Kölnischen Rundschau", des "Kölner Stadt-Anzeiger" und des Senders.

Die Redaktionen rufen gemeinsam dazu auf, ihnen mögliche Themen für die Illustrierung zukommen zu lassen. Die meistgewünschten Motive werden umgesetzt.

Begleitet wurde der 64-jährige Ex-Kölner, der seit 1978 in Paris lebt, bei seinem Kölner Termin von seiner Enkelin Charlotte aus Sülz. Die Elfjährige spielt eine zentrale Rolle in dem jüngsten Kinderbuch ihres Großvaters. In "Mein Opa hat die Taschen voller Buntstifte" schildert und bebildert Schlote seinen Werdegang - und das Kind seiner Tochter ist als Erzählerin verewigt. Das Strichmännchen-Buch, das Schlote im Eigenverlag produzieren ließ, ist ihr gewidmet und "sicher auch einem Stück meiner eigenen Lebensgeschichte", sagte der Cartoonist und Zeichner einmal, der anfangs oft wegen seines Kritzel-Stils verkannt wurde.

Seine Enkelin sagt selbstbewusst: "Ich finde es cool, dass mein Opa Künstler ist." Sie eifert ihm bereits nach und malt auch.

Der Künstler erzählt, wie gut ihm die letzte Plakataktion getan habe, deren Ergebnis nun in limitierter Auflage erhältlich ist. An ihr hatten sich viele Menschen beteiligt. Auch der Andrang bei einer Signierstunde in Köln war riesengroß. "Und ich dachte schon, ich bin in Deutschland vergessen, weil ich schon so lange in Paris lebe", erzählte Schlote vor laufender Kamera beinah reumütig. Wo doch Köln und Paris viele Ähnlichkeiten wie Lebensart und Lebensfreudehaben, wie Schlote es beschreibt. Da greift er bis in die Zeit der Französischen Revolution zurück: Köln sei ja auch durch die damalige Zeit französisch beeinflusst. Nur die Nationalgetränke seien allzu unterschiedlich. "Heute", platzte es aus ihm heraus, "hätte ich richtig Lust auf ein Kölsch."



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