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Zweite VR Bank-Wanderung

Sonnentupfer flirren durch Baumwipfel

Von Dörte Staudt, 29.07.10, 07:00h

Den 73 VR-Bank-Wanderern vielleicht präsentierte sich die Natur auf dem Weg von Erpel hinauf durch das Hähnerbachtal auf die Stuxhöhe in ihrem ganzen Zauber. Zum Mittagspause lockte dann die Gulaschkanone.

VR Bank Wanderung, 2
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Die zweite Tour der VR Bank Wanderung - wie in den vergangenen drei Jahren ist die Rundschau mit „on Tour“. Impressionen vom zweiten Tag: Auf nach Bruchhausen! (Alle Bilder: Böschemeyer)
VR Bank Wanderung, 2
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Die zweite Tour der VR Bank Wanderung - wie in den vergangenen drei Jahren ist die Rundschau mit „on Tour“. Impressionen vom zweiten Tag: Auf nach Bruchhausen! (Alle Bilder: Böschemeyer)
NEUNKIRCHEN-SEELSCHEID - Als noch feinste Tröpfchen im Wind einen kühlen Hauch auf die Gesichter zauberten, leuchtete es ihm entgegen: „Ein echter Glücksklee“, freute sich Hans Austermann - vierblättrig und wie gemalt. „Da hat es aufgehört zu regnen.“ Ein Wunderglaube, den der eine oder andere unter den 73 VR-Bank-Wanderern vielleicht teilen mochte, so zauberhaft präsentierte sich ihnen die Natur auf dem Weg von Erpel hinauf durch das Hähnerbachtal auf die Stuxhöhe. Dort gibt es noch den echten Wald, einen, in dem nicht Verkehrslärm, sondern Vogelzwitschern zu hören ist, und die Füße sich über weichen Boden und Wurzeln als Haltgeber freuen. Zwischen den Wolken sprenkelte die Sonne leuchtende Tupfer durch das Blätterdach wie durch eine zarte Spitze und das Lüftchen kühlte die Stirn. Denn, so banal das auch klingt, ohne Anstieg gibt es keinen Fernblick. Und der zeigte sich schließlich wie erhofft auf der Höhe weit über dem Rhein.

„Topfeben, das gibt es im Siebengebirge nun mal nicht“, schmunzelte Wanderführer Klaus Wagner über ein Stöhnen seiner Weggefährten dieser zweiten, diesmal für die Niederkasseler Kunden ausgesprochenen Einladung zur Tagestour. Gelohnt aber hat es sich: „Wir haben eine klare Sicht gehabt“, sind Hans und Gisela Hink und deren Mondorfer Nachbarn Maria und Oswald Scheja begeistert über ihren ersten Wandertest. Oswald Scheja hatte sich dazu gleich zu Beginn einen handfesten Ast als Wegstütze zurechtgeschnitzt, den Liegestuhl für die Pause hatte ihnen das VR-Bank-Team an der Hütte bereitet. Dazu gabs einen Schlag aus der „Gulaschkanone“, Lauchcrèmesuppe in diesem Fall, und einen süßen Riegel als Dessert.

Während in der Mittagspause an der Laurentiushütte in Bruchhausen die meisten Tourkollegen ihre Füße genüsslich weit von sich streckten, packte Glücksklee-Finder Hans Austermann frei nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“, gleich ein Denksportspiel aus dem Rucksack: Ein Ring, eine Öse und ein Tau waren da für die meisten seiner Testpersonen nicht zu entwirren. „Sowas ist nichts für mich“, musste da auch Niederkassels Bürgermeister Stephan Vehreschild passen. Dafür hatte er an diesem Tag eine neue Freizeitbetätigung für sich entdeckt: „Wenns nicht zu steil ist, macht das Wandern Spaß.“



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