Von Dörte Staudt, 29.07.10, 07:00h
„Topfeben, das gibt es im Siebengebirge nun mal nicht“, schmunzelte Wanderführer Klaus Wagner über ein Stöhnen seiner Weggefährten dieser zweiten, diesmal für die Niederkasseler Kunden ausgesprochenen Einladung zur Tagestour. Gelohnt aber hat es sich: „Wir haben eine klare Sicht gehabt“, sind Hans und Gisela Hink und deren Mondorfer Nachbarn Maria und Oswald Scheja begeistert über ihren ersten Wandertest. Oswald Scheja hatte sich dazu gleich zu Beginn einen handfesten Ast als Wegstütze zurechtgeschnitzt, den Liegestuhl für die Pause hatte ihnen das VR-Bank-Team an der Hütte bereitet. Dazu gabs einen Schlag aus der „Gulaschkanone“, Lauchcrèmesuppe in diesem Fall, und einen süßen Riegel als Dessert.
Während in der Mittagspause an der Laurentiushütte in Bruchhausen die meisten Tourkollegen ihre Füße genüsslich weit von sich streckten, packte Glücksklee-Finder Hans Austermann frei nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“, gleich ein Denksportspiel aus dem Rucksack: Ein Ring, eine Öse und ein Tau waren da für die meisten seiner Testpersonen nicht zu entwirren. „Sowas ist nichts für mich“, musste da auch Niederkassels Bürgermeister Stephan Vehreschild passen. Dafür hatte er an diesem Tag eine neue Freizeitbetätigung für sich entdeckt: „Wenns nicht zu steil ist, macht das Wandern Spaß.“
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