Von Susanne Happe, 30.07.10, 22:19h
Aus Frankfurt ist zu hören, dass auch der schwerreiche amerikanische Investor George Soros beteiligt ist. Lohnbach Investment Partners als Forderungsinhaber kann angeblich über die Verwertung des Gebäudes bestimmen. Die Eigentümergemeinschaft Bazaar de Cologne wollte sich am Freitag nicht äußern.
Noch ist offenbar nicht entschieden, ob die Immobilie in bester Einkaufslage mit einer 80 Meter langen Außenfläche verkauft oder versteigert werden soll. Als Mindestpreis sind 48 Millionen Euro im Gespräch. Die Lohnbach Investment Partners ließ gestern über ihre Kommunikationsagentur Charles Barker in Frankfurt mitteilen, dass sie sich zu dem Thema derzeit nicht äußern will. Ein Insider meinte, sollte Lohnbach die Immobilien ersteigern, hätte das für das Unternehmen den Vorteil, dass es sich eines Teils der Verbindlichkeiten entledigen, den Mietern kündigen und die Mieten erhöhen könnte.
Der Bazaar de Cologne wurde 1981 eröffnet, die Initiatoren priesen ihn damals als „Einkaufs-Adresse von Weltstadt-Format“, das Objekt hatte 40 Eigentümer. An dem mediterranen glasüberdachten Innenhof lagen 60 Fachgeschäfte und Restaurants. Aber das Konzept konnte sich nicht durchsetzen.
Anfang des Jahres 2000 wurde die Immobilie von einer Verwaltungsgesellschaft für zehn Millionen Mark umgebaut. Seit 2004 ist im Innenhof des früheren Bazaar de Cologne auf 2000 Quadratmetern Gastronomie und ein Concept-Store - unter anderem mit Mode, Kosmetik, Wohn-Accessoires - mit hochwertigem Angebot beheimatet.
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