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Brings-Konzert

Launisches Wetter und gute Laune

Erstellt 30.08.10, 07:09h

"Brings bringen es" - dieser Satz ist beim Konzert der Kölner Rockband in Engelskirchen öfter zu hören. Bester Laune empfängt das Publikum mit stürmischem Applaus die beliebten Musiker. Die kommen ebenso guter Laune und locker auf die Bühne.

ENGELSKIRCHEN - Zwischen "Brings" und ihren Engelskirchener Zuschauern bestehen sofort jene gleichsam magischen Schwingungen, die für eine positive Konzertatmosphäre so wichtig sind.

Das Publikum am Samstagabend setzt sich aus Menschen jüngeren und mittleren Alters zusammen. „Wir sind hier, weil wir Spaß haben wollen“, sagt Stefan (29). Er ist mit ein paar Freunden aus Bergneustadt zum Konzert auf den Festplatz am Aggertal-Gymnasium gekommen. „Und mit "Brings" ist gute Stimmung garantiert!“

Außerdem halte man Ausschau nach schönen Frauen, gestehen die vier jungen Männer. Dass die Damen wegen der hohen Regenwahrscheinlichkeit eher praktisch als schick gekleidet sind, scheint nicht abzuschrecken. „Im Gegenteil!“, sagt Steffen. „Wer will schon eine Tussi?“

Wohin man beim Konzert am Samstagabend auch schaute, blickte man in entspannte und fröhliche Gesichter. Die Zuschauer waren ganz offensichtlich gerne dort. Viele besuchten nicht zum ersten Mal ein „Brings“-Konzert. Der Veranstalter, die Gemeinde, hat die Band schon 2009 nach Engelskirchen geholt.

Die ersten Songs beim Konzert am Samstag waren Hits aus dem Karneval, zum Mitsingen und Schunkeln. Frontmann Peter Brings brauchte die Aufforderung gar nicht auszusprechen. Das Publikum sang sofort mit, bewegte sich im Takt. Einige Zuschauer tanzten sogar.

Die schachtelartige Bühne auf dem Festplatz in Engelskirchen war klein, die Show dennoch gut. Die mitreißende Musik wurde von der Lichttechnik unterstützt. Nach den Stimmungskrachern präsentierte sich die Band in der zweiten Hälfte des Konzerts von ihrer sanfteren Seite. Bei „Bis ans Meer“ bewiesen die Musiker an Bass und Gitarre ihr Können in stimmungsvollen Soli . Von hinten beleuchtet, zeichneten sich ihre Körper und Instrumente wie Schattenrisse auf der Bühne ab. Die Zuschauer gingen mit. Sie nahmen die Stimmung in sich auf und gaben sie an „Brings“ zurück.

Gegen Ende des Konzerts holte Peter Brings eine Gruppe junger Frauen auf die Bühne, die einen Junggesellinnen-Abschied feierten (siehe S. 37).

Erst nach drei Zugaben war das Konzert gegen 23 Uhr zu Ende. Ob Stefan jemanden gefunden hat, wollte er nicht verraten. „Wir hatten drei Stunden super Stimmung. Das andere ist Privatsache.“ (bko)



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