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Asche-Deponie

Aus dem Berg schießt das Wasser

Von Walter K. Schulz, 02.09.10, 08:50h, aktualisiert 02.09.10, 12:05h

Mit Erleichterung haben Steinebrücker bürger und die Mitglieder der Bürgerinitiative auf das „Aus“ für die Asche-Deponie reagiert. Nun soll nach unkontrolliertem Wasseraustritt schnell für eine Entwässerung gesorgt werden.

Wassermassen
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Das Foto der Bürger beweist: Riesige Wassermassen stürzen aus dem Deponieberg am Overather Lüderich. (Bild: privat)
Wassermassen
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Das Foto der Bürger beweist: Riesige Wassermassen stürzen aus dem Deponieberg am Overather Lüderich. (Bild: privat)
OVERATH - „Große Freude“ hat die Nachricht vom „Aus“ der Asche-Deponie auf dem Lüderich bei allen Mitgliedern der Bürgerinitiative und bei den Bürgern von Steinenbrück ausgelöst. Das betonen Martin Schmitz, Peter Fischer, Paul Falk und Hannelore Schneiders in einem Schreiben an Landrat Rolf Menzel, dem man für sein Engagement dankte. Und auch die drei Overather CDU-Kreistagsmitglieder Rainer Deppe, Eduard Wolf und Uwe Pakendorf nahmen den „Rückzug“ der BAV-Spitze mit „Erleichterung auf der ganzen Linie“ zur Kenntnis.

„Es sind keine Querulanten, die Ihnen ständig geschrieben und die die vielen Einwendungen an Sie geschickt haben - es sind zu Recht besorgte und sehr sach- und ortskundige Bürger“, heißt es im Brief der BI. Für eine (erneute) „massive Beschwerde“ müssten sie sich fast schon entschuldigen, steht weiter in dem Brief. Anlass ist die „mangelhafte Entwässerung der DK-0-Deponie“. Bei aller aktuellen Freude dürfe man die direkt betroffenen Anwohner unterhalb der Deponie nicht „im Regen stehen lassen“. Am vergangenen Freitag liefen gegen 8 Uhr morgens die Telefon heiß. Voller Sorge berichtete ein Bürger von massiven, unkontrollierten Wasseraustritten aus dem Berg unterhalb des Deponiegeländes - gleich hinter seinem Wohnhaus. Die Bürgerinitiative dokumentierte die Wasseraustritte mit Fotos.

Die BI: „Erneut beweist sich die Richtigkeit unserer Behauptungen: Die Entwässerung der Deponie ist nicht anforderungsgerecht und insgesamt in einem desolaten Zustand. Das Wasser versickert im Erdreich, bevor es das Rückhaltebecken erreichen kann. Die Folge sind unkontrollierte Wasseraustritte und starke Überschwemmungen im Wohnbereich Auguststolen / Talstraße. Nun kann das bewiesen werden.“

Die Bürger bitten „dringend, unverzüglich dafür zu sorgen, dass die Entwässerung der Deponie nun endlich ordnungsgemäß ausgeführt wird - wie auch im Planfeststellungsbeschluss von 1996 gefordert“. Der Landrat wird gebeten, seine Aufsichtspflicht des Kreises schnell und korrekt zu erfüllen, „um absehbare Schäden von den Bürgern abzuwenden“. Es sei Gefahr im Verzuge, wie die Fotos bewiesen.



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