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120 Bilder pro Sekunde

Erstellt 03.09.10, 07:01h

Neuer Camcorder: Ab sofort kann man 3-D-Effekte nicht nur im Kino oder zu Hause bewundern, sondern auch selbst herstellen. Der HDC-SDT750 ist nach Auskunft des japanischen Herstellers Panasonic der erste 3-D-Camcorder für Privatanwender. Für rund 1400 Euro können Hobbyfilmer ihren eigenen „Avatar“ drehen.

Die Technik, die in dem neuen Gerät steckt, ist dieselbe, wie sie beispielsweise auch in Hollywood zum Einsatz kommt. Um ein dreidimnesionales stereoskopisches Bild zu erzeugen, sind zwei leicht versetzt positionierte Kameras notwendig. Im 3-D-Camcorder übernimmt ein Vorsatzobjektiv mit zwei Linsen diese Aufgabe. Damit werden zeitgleich ein linkes und ein rechtes Bild erzeugt. Beide Teilbilder werden vertikal gestreckt und zu einem Bild zusammengesetzt.

Da HD-Fernseher 1920 Bildpunkte mal 1080 Bildzeilen darstellen, besteht ein Teilbild aus je 960 Bildpunkten, damit das zusammengesetzte Bild die volle Auflösung erreicht. Für die Darstellung auf dem Bildschirm zieht der 3-D-Fernseher die Teilbilder in die Horizontale. Diese Teilbilder werden mit 120 Bildern pro Sekunde gezeigt - 60 Bilder für das linke und 60 für das rechte Auge. Spezielle Brillen , die genau auf diese Frequenz abgestimmt sind und im Fachhandel erhältlich sind, verdunkeln abwechselnd das linke und das rechte Brillenglas. Das Gehirn setzte beide Teilbilder zum 3-D-Bild zusammen.



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