Von Bernd Zimmermann, 03.09.10, 07:01h
557.000 Euro betrage dieser Block freiwilliger Ausgaben. Man habe aber nur 25.000 Euro erreicht, so Fraktionschef Hans-Peter Nußbaum, der ebenso wie sein Vize Heinrich Oberrem und Parteichef Wolfgang Petersson kritisiert, die Verwaltung habe eine Streichliste nur aus freiwilligen Leistungen vorgelegt. Doch „blinde Einsparpolitik machen wir nicht mit“, so Nußbaum - und Wolfgang Petersson präzisiert: „Ich weiß, was Sparhaushalt heißt. Das hat mit Sparen und Haushalten zu tun.“ Innerhalb der Verwaltung müsse gespart werden, so Petersson. Im Jugend- und Sozialbereich dürfe hingegen nicht weiter gekürzt werden. Mit dem neuen Team aus Jugendarbeiterin und Ordnungskräften habe man eine gute Wahl getroffen. Auch eine neue Ausleihtechnik für die Gemeindebücherei müsse beschafft werden, so die Christdemokraten. Hingegen solle die Politik auch bei sich selbst sparen. Derzeit werde geprüft, ob die Zahl der Ausschüsse verringert werden könne. Mit 34 Ratsmandaten liege die Gemeinde im Vergleich im mittleren Bereich.
Falsch wäre es, wenn man weiter bei den Vereinen sparen wolle. Die erledigten schon jetzt wichtige Aufgaben für das Gemeinwohl, so Petersson. Und Heinrich Oberrem meint in Richtung Bund, dass „der Soli“ nicht länger eine Finanzierung in eine Richtung sein solle, sondern nach Bedürftigkeit verteilt werden müsse.
Für Jugendliche werde man mit Hilfe von Sponsoren in Lommersum jetzt zwei Überseecontainer als Treffpunkt unweit des Sportlerheims aufbauen, die die jungen Leute in Schuss halten sollen.
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