Thomas Maaßen machte seiner Freundin einen Heiratsantrag an einem ungewöhnlichen Ort.
Thomas Maaßen machte seiner Freundin einen Heiratsantrag an einem ungewöhnlichen Ort.
Bedburg -
Einen ungewöhnlichen Ort hatte sich der Bedburger Thomas Maaßen für seinen Heiratsantrag ausgesucht: In zehn Metern Höhe auf einer Drehleiter der Feuerwehr stellte der 28-Jährige seiner Freundin Sabrina Große-Wächter die Frage aller Fragen. Die 24-Jährige sagte Ja, und mit Maaßen freuten sich auf der Rekultivierungsfläche zwischen Königshoven und Grevenbroich die Kollegen seines Löschzuges Kaster / Königshoven. Sie hatten mit Maaßen Strohballen in Form eines riesigen Herzens ausgelegt und darin die beiden Anfangsbuchstaben der Vornamen platziert. Große-Wächter war überwältigt: „Das ist auf jeden Fall ein Antrag, den man in Erinnerung behält.“ Damit sie nichts vom Ansinnen ihres Freundes ahnte, war ein kluger Plan nötig: Ihre Freundinnen hatten sie zu einem Frauentag eingeladen. Sowohl Maaßen als auch Große-Wächter engagieren sich in der Feuerwehr, sie leitet die Jugendfeuerwehr, er ist ihr Stellvertreter. Dass die beiden heiraten, war vor drei Jahren noch undenkbar. „Wir konnten uns gar nicht riechen“, sagte Maaßen. Erst ein Besuch im Haus Waldesruh in Himmerich Ende 2007 änderte das. Dann ging es schnell: Zwei Monate später zogen sie in Bedburg zusammen, ein halbes Jahr später folgte die Eigentumswohnung - und jetzt der Antrag. Die Idee dazu hatte Maaßen übrigens „auf der Kirmes“. (mhe / Foto: Hendorf)