Von Wolfgang Kirfel, 03.09.10, 07:03h
„Bei dem alten Pfarrheim gab es Probleme mit dem Brandschutz und der Barrierefreiheit. Außerdem waren die sanitären Anlagen und die Elektroinstallationen nicht mehr zeitgemäß“, berichtete Heinz-Martin Siegburg vom Kirchenvorstand. Darüber hinaus habe es eine Vorgabe des Generalvikariats gegeben, die pfarrlich genutzte Fläche von rund 500 auf 240 Quadratmeter zu verringern. „2005 kam dann der Gedanke auf, ein neues Pfarrzentrum zu bauen“, erklärte Siegburg. Kirchenvorstand und Pfarrer Thomas Icking hätten beschlossen, dafür einen Architekten-Wettbewerb durchzuführen. Das alte Pfarrheim wurde dann 2008 abgerissen, und schon im Januar des folgenden Jahres stand der Rohbau des neuen Begegnungszentrums. Doch dann gab es eingie Probleme. „Bei der Errichtung des alten Pfarrheims war das angrenzende Haus nicht mit einer Unterfüllung abgesichert worden.
Deshalb musste beim Bau des Begegnungszentrums Beton unter das Gebäude gepumpt werden“, sagte Siegburg. Zu allem Überfluss ging dann auch noch die Baufirma bankrott. Deshalb musste die für Mitte 2008 geplante Eröffnung um ein Jahr verschoben werden, und die Baukosten stiegen von 2,4 auf drei Millionen Euro.
Das neue Zentrum besteht aus einem Foyer, einem Gemeindesaal, einer Bücherei, zwei Gruppenräumen für jeweils bis zu 20 Personen, einem Küchenbereich, sanitäre Anlagen und einer Tiefgarage mit 14 Stellplätzen. Außerdem gibt es in dem Gebäude vier Wohnungen. Die rund 1,4 Millionen Euro für den Bau der Wohnungen musste die Pfarrgemeinde St. Margareta komplett finanzieren. Von den restlichen 1,6 Millionen Euro übernahm das Generalvikariat 70 Prozent.
Veranstaltungen zu verschiedenen Themen
„Das Begegnungszentrum soll nicht nur Treffpunkt für die Gruppen der Pfarrei sein“, erklärte Lydia Ossmann. Sie hat an dem Konzept für das neue Gebäude mitgewirkt und ist Mitglied im Foyerteam. Der Foyerbereich soll täglich geöffnet sein und zu Gesprächen bei einer Tasse Kaffee einladen. „Das Foyerteam besteht aus zehn bis zwölf ehrenamtlichen Mitarbeitern, die sich in Seminaren und im Rahmen eines Kommunikationstrainings auf diese Aufgabe vorbereitet haben“, so Ossmann.
„Es werden auch Veranstaltungen zu den Themenbereichen Theologie und Kirche, Bibel und Spiritualität, Politik, Soziales und Kultur angeboten“, betonte Pfarrer Jochen Thull. Dabei wolle man auch mit anderen Institutionen wie beispielsweise dem Zoom-Kino zusammenarbeiten. Den Auftakt bildet die Festwoche vom 19. bis 26. September. „Das Programm wird künftig quartalsweise in einem Veranstaltungskalender vorgestellt“, erläuterte Thull.
Barrierefreiheit?
04.09.2010 | 01.01 Uhr | Brühler
"Bei dem alten Pfarrheim gab es Probleme mit ... der Barrierefreiheit" wird als einer der Gründe für den Abriss des alten Pfarrheimes angeführt, und…
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt