Von Andreas Engels, 03.09.10, 07:03h
Der vorerst letzte Gottesdienst wurde zu Beginn der Sommerferien in der Kirche gehalten. Seitdem weicht die Gemeinde ins Jugendheim aus. Derweil bekam das Gotteshaus ein neues Dach sowie innen und außen einen neuen Anstrich. Turm und Heizung werden saniert. Vor der Kirche wird gebuddelt. Dort installiert der Brunnenverein seinen zweiten Brunnen.
Die Malerarbeiten im Innern der Kirche seien mit einigem Aufwand verbunden, erklärt Hermann Peter Müller, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats. Die Orgel wurde komplett mit Holz eingeschalt, auch Taufbecken und Altar wurden sicher verpackt. Die Bänke mussten herausgeräumt und die Lampen abgehängt werden, der komplette Innenraum wurde mit einem Gerüst verstellt. Erst dann konnten die Maler die verklinkerten Wände mit einem Spezialschaum säubern und Sichtbetonpfeiler sowie die Decke streichen. „Zuletzt ist hier vor 20 Jahren gestrichen worden“, erinnert sich Pfarrsekretärin Heide Faßbender.
Auch die Motivfenster, die Szenen um die Gottesmutter aus dem Rosenkranz zeigen, wurden geputzt. „Dafür braucht man ein Gerüst“, so die Pfarrsekretärin, „da kann man nicht einfach eine Leiter anlehnen.“
Inzwischen ist nur noch der Kirchturm eingerüstet, dort werden die hölzernen Schallluken erneuert. Die Kirche wird wieder eingeräumt. Am 12. September soll dort wieder Gottesdienst gefeiert werden, dann wird auch der Brunnen vor der Kirche sprudeln. Ihr Jubiläum will die Gemeinde am 26. September feiern.
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