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Krawalle

Mehrere Festnahmen bei Schanzenfest

Erstellt 05.09.10, 10:09h

Nach Auseinandersetzungen zwischen Randalierern und Polizisten hat sich die Lage im Hamburger Schanzenviertel in den Morgenstunden beruhigt. Nach den ersten Krawallen vor Mitternacht wurden nur noch vereinzelt Müllsäcke angezündet und Aufenthaltsverbote durch die Polizei ausgesprochen.

Ausschreitungen nach Schanzenfest
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Randalierer stehen nach dem Schanzenfest im Schanzenviertel in Hamburg vor einen Wasserwerfer der Polizei.
Ausschreitungen nach Schanzenfest
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Randalierer stehen nach dem Schanzenfest im Schanzenviertel in Hamburg vor einen Wasserwerfer der Polizei.
HAMBURG - Nach Auseinandersetzungen zwischen Randalierern und Polizisten hat sich die Lage im Hamburger Schanzenviertel in den Morgenstunden beruhigt. Nach den ersten Krawallen vor Mitternacht wurden nur noch vereinzelt Müllsäcke angezündet und Aufenthaltsverbote durch die Polizei ausgesprochen.

Eine abschließende Bilanz zu Festnahmen und Verletzten lag zunächst nicht vor. Es seien aber keine dramatischen Zahlen zu erwarten, sagte der Polizeisprecher. In der Nacht war von vier leicht verletzten und weiterhin dienstfähigen Beamten, sowie 27 festgenommenen Randalierern die Rede gewesen.

Im Anschluss an ein Straßenfest hatten am Abend mehrere hundert Krawallmacher im Schanzenviertel Polizisten mit Flaschen und Feuerwerkskörper beworfen. Zudem waren mehrere Mülltonnen und ein Auto angezündet, sowie die Scheiben von zwei Polizeiwagen, einem Supermarkt und einem Modegeschäft eingeschlagen worden. Die Schaufenster einer Bankfiliale wurden ebenfalls mit Steinen attackiert, hielten nach Polizeiangaben aber stand.

Zeitweise wurde der S-Bahn-Verkehr im Viertel gesperrt, da einzelne Randalierer die Gleise überquerten, um von einer Eisenbahnbrücke aus Beamte mit Flaschen zu bewerfen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Mehrere Tausend Polizisten aus verschiedenen Bundesländern waren in der Nacht in Hamburg im Einsatz. Immer wieder kommt es im Anschluss an das Schanzenfest zu Krawallen. Dabei waren zuletzt im Juli und vor einem Jahr zahlreiche Menschen verletzt worden. Das Straßenfest selbst verlief auch in diesem Jahr friedlich.

(dpa)


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