Erstellt 02.09.10, 22:13h
Ob infolge der Explosion Öl ins Meer fließt, war zunächst nicht bekannt. Auch der Grund der Explosion war bislang unklar, ergänzte die Küstenwache. Zum Zeitpunkt des Unglücks habe die Plattform nach US-Behördenangaben weder Öl noch Gas gefördert. Der Unfall ereignete sich laut CNN etwa 140 Kilometer vor der Küste des Bundesstaates Louisiana.
Nach Angaben des Fernsehsenders gehört die Plattform dem Unternehmen Mariner Energy, das vor allem im Golf von Mexiko tätig ist. Die Unglücksstelle liegt einige hundert Kilometer westlich von der im April explodierten und untergegangenen Ölplattform "Deepwater Horizon". Aus dem Leck waren etwa 660 000 Tonnen Öl ins Meer gelaufen. Die Ölpest gilt als bislang schwerste in der Geschichte der USA.
Die Plattform "Deepwater Horizon" hatte der britische Erdölkonzern BP betrieben. An der jetzt explodierten Plattform sei BP in keiner Weise beteiligt, betonte ein BP-Sprecher am Donnerstagabend in London. (dpa)
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