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Pakistan

44 Tote bei Anschlag auf Schiiten

Erstellt 03.09.10, 17:20h

Ein Selbstmordattentäter hat in Pakistan ein Blutbad unter Schiiten angerichtet. Bei dem Anschlag in der Stadt Quetta im Südwesten Pakistans wurden mindestens 44 Menschen getötet und mehr als hundert weitere verletzt.

Anschlag in Pakistan
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Bei dem Anschlag wurden mindestens 44 Menschen getötet und mehr als 100 weitere Menschen verletzt.
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Bei dem Anschlag wurden mindestens 44 Menschen getötet und mehr als 100 weitere Menschen verletzt.
ISLAMABAD - Ein Selbstmordattentäter hat in Pakistan ein Blutbad unter Schiiten angerichtet. Bei dem Anschlag in der Stadt Quetta im Südwesten Pakistans wurden mindestens 44 Menschen getötet.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurden mehr als 100 weitere Menschen verletzt, als sich der Täter in der Menge in die Luft sprengte. Den Angaben zufolge hatten sich tausende Schiiten versammelt, um anlässlich des sogenannten Al-Kuds-Tages gegen Israel und die Besetzung der palästinischen Gebiete zu protestieren.

Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Erst am Mittwoch waren bei einer Bombenserie gegen eine religiöse Prozession in der ostpakistanischen Stadt Lahore 38 Schiiten getötet und mehr als 300 verletzt worden. Für die Tat hatten sunnitische Extremisten mit Verbindung zu den radikal-islamischen Taliban die Verantwortung übernommen. Gegen Angehörige der schiitischen Minderheit werden in Pakistan immer wieder Anschläge verübt. Etwa 20 Prozent der mehr als 170 Millionen Einwohner des südasiatische Landes sind Schiiten.

(dpa)


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