Erstellt 03.09.10, 20:56h
Die Rastplätze liegen rund acht Kilometer von dem Wäldchen bei Buir entfernt, in dem am vergangenen Montag von Spaziergängern die Leiche eines Mannes gefunden wurde. Wie es heißt, soll der Mann mit mehreren Schüssen, darunter einem Schuss in den Hinterkopf, getötet worden sein. Offiziell bestätigt wird das von den Ermittlern aber bislang nicht. Anlass für die Suchaktion war eine aufgrund des Tat-Schemas mögliche Verbindung mit zwei ähnlich gelagerten Mordfällen in Süddeutschland, die die Mordkommission untersucht.
Polizei sieht Parallelen zu zwei Fällen in Süddeutschland
Auf einem Parkplatz zwischen Stuttgart-Büsnau und Magstadt waren am 8. Mai der 30-jährige Heiko S. und auf einem Autobahnparkplatz an der Autobahn 5 nahe dem Hessischen Mörfelden-Walldorf am 2. Juli der 70-jährige Hans Friedrich L. jeweils mit Schussverletzungen am Kopf tot aufgefunden worden. Beide Parkplätze gelten als Treffpunkte für homosexuelle Männer, wie ein Fahndungsplakat informiert, das auch an der Buirer Rastanlage aufgehängt wurde.
Die Rastplätze „Im Bahnert“ an der Autobahn 4 gelten nach Angaben von Kriminalhauptkommissar Thorsten Schmidt, der die Suchaktion leitete, ebenfalls als Homosexuellen-Treffs. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, ergab die Durchsuchung keinen Aufschluss über die Identität des Toten. Es wird geprüft, ob einige Gegenstände, die sichergestellt wurden, mit der Tat in Verbindung stehen. (ftz / mrz)
Tötungsdelikt?: Opfer ist noch immer nicht identifiziert
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige