Erstellt 04.09.10, 07:09h
Im Vorfeld des Erntedankfestes, das am Wochenende, 11. und 12. September stattfindet, hatte der Verein versucht, möglichen Kandidaten die Angst vor zu großen Kosten zu nehmen. Im Juni wandte sich der Verein in einer Internetmitteilung gegen „hartnäckige Gerüchte, dass es sehr teuer ist, Erntepaar zu sein, dass man sehr viele Verpflichtungen eingehen muss und noch vieles mehr“.
Einige ehemalige Erntepaare warben für das Amt: „Jedem interessierten Paar ist es überlassen, wie hoch die Kosten werden. Hilfe wird angeboten.“ Das Erntepaar könne auch selbst entscheiden, wie sehr es sich einbringt, versichert Ohler. Neben der Repräsentation beim Festwochenende gebe es zwar noch andere Feierlichkeiten mit befreundeten Vereinen, die seien aber für das Erntepaar keine Pflichtveranstaltungen.
Dass es wieder nicht geklappt hat, führt Ohler auf den Generationenwechsel zurück: „Die Älteren waren mehr mit den landwirtschaftlichen Traditionen verhaftet und somit auch stärker am Erntedankfest interessiert.“ Auch wenn ein Erntepaar viel zur Gemeinschaft des Festes beisteuere, sieht Ohler die Zukunft des Erntedankfestes nicht in Gefahr. „In erster Linie feiern wir das Erntedankfest und nicht das Paar.“
Um mehr Besucher zu der Veranstaltung zu locken, wird es in diesem Jahr am Samstag wieder einen Festkommers im Kulturhaus geben. Nach einem kurzen offiziellen Teil werden verschiedene Vereine wie die Höher Straßenmusikanten, der Frauenchor, der Männergesangverein, die Tanzgruppen „La Cobranza“ und die Morsbacher „Wolpertinger“ für Musik und Tanz sorgen. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Das Programm am Sonntag beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst. Um 14.15 Uhr startet der Festumzug mit anschließender Kaffeetafel im Kulturhaus. Nach einem Fackelzug um 20 Uhr gibt es zum Abschluss um 21 Uhr ein Feuerwerk. Ob beim Umzug wie im vergangenen Jahr wieder Strohpuppen das Erntepaar ersetzen werden, steht noch nicht fest. (web)
wieder auch ohne heimische Blaskapelle
04.09.2010 | 10.17 Uhr | juppi
Sicher werden die alten Traditionen, Feste und Feiern nicht mehr so angenommen wie in früheren Jahren, als der nachbarschaftliche Zusammenhalt noch…
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22. April 2012,
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