Erstellt 04.09.10, 07:09h
Kunert habe zum Beispiel den Ergebnisdienst für die Heier Vereine übernommen, habe stets sein Laptop dabei gehabt und die Spielergebnisse eingespeist. Notbohm: „Er ist ein engagierter und guter Kollege. Wir bedauern sehr, dass er diesen Job wird aufgeben müssen.“
Doch Kunert sagt selbst: Es ist einfach nicht mehr genug los in der Klause, die über einen direkten Zugang zu den Tribünen der Sporthalle verfügt. „Als ich hier angefangen habe, gabs hier noch 90 Volleyballer“, erinnert er sich. „Heute gibt es noch eine Mannschaft.“
Bemerkbar macht sich auch die Zusammenlegung der Marienheide und Müllenbacher Handballer zur HSG: Jetzt findet während der Saison nicht mehr an jedem Wochenende ein Heimspiel statt, sondern nur noch an jedem zweiten. Und dann war da natürlich die Schließung des Panoramabades, dessen Gäste oft noch in die Schenke kamen. Vorbei.
Bürgermeister Uwe Töpfer erklärt, dass jetzt Investitionen nötig wären: Ein neuer Heizkreislauf müsste her, die Küche müsste saniert werden - aber das lohne sich eben nicht.
Die Vereine, die die Sporthalle nutzen, werden nicht nur Kunert, sondern auch die Räumlichkeiten vermissen, etwa, um mal alle Eltern einer Jugendmannschaft zu versammeln. (sül)
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22. April 2012,
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