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Benefiz-Aktion

Künstler bekennen Farbe für Freiheit

Von Dirk Volkmann, 07.09.10, 07:06h

Etwa 200 Werke von Künstlern aus zehn Nationen, darunter bekannte regionale Künstler wie Mona Schwenker, Lothar Sütterlin, Dirk Balke oder Birgitt Negro, wurden seit dem 28. Juni im Bensberger Ratssaal ausgestellt und stehen nun zum Verkauf.

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Auch die Künstler Mona Schwenker, Wolf Tekok und Christina Seibold (v.l.) beteiligten sich an der Benefiz-Aktion in Bensberg. (Bild: Luhr)
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Auch die Künstler Mona Schwenker, Wolf Tekok und Christina Seibold (v.l.) beteiligten sich an der Benefiz-Aktion in Bensberg. (Bild: Luhr)
BENSBERG - „Über 27 Millionen Menschen leben derzeit weltweit unter Zwang oder sklavenähnlichen Bedingungen, und 80 Prozent davon sind Kinder und Frauen. Dagegen etwas zu unternehmen, ist nicht nur die Aufgabe der Politik, sondern auch die Aufgabe von Künstlern weltweit“: Mit diesen Worten erklärte Christina Seibold von „Artists for Freedom“ (Künstler für die Freiheit) bei einer Benefiz-Veranstaltung im Ratssaal des Rathauses Bensberg das Selbstbverständnis ihres Vereins. Vor zahlreichen Besuchern machten die Künstler auf das Schicksal Verfolgter aufmerksam.

Künstler aus zehn Nationen machten mit

Neben einer Video-Präsentation zum Thema Kinderhandel und Live-Musik der „Artist for Freedom“-Band Syndicate gab es eine Vielzahl von Informationen zum Thema Kinderhandel. „Wir unterstützen mit unserem Engagement als Non-Profit-Organisation ein Projekt, das sich ganz speziell mit dem Thema Kinderhandel beschäftigt. Dazu waren Künstler aus vielen Nationen aufgerufen, Werke zu präsentieren, die sich inhaltlich mit diesem Thema beschäftigen“, sagte Seibold.

Etwa 200 Werke von Künstlern aus zehn Nationen, darunter bekannte regionale Künstler wie Mona Schwenker, Lothar Sütterlin, Dirk Balke oder Birgitt Negro, wurden seit dem 28. Juni im Bensberger Ratssaal ausgestellt und standen nun zum Verkauf. „Die teilnehmenden Künstler haben sich bereit erklärt, 50 Prozent des Verkaufserlöses für dieses tollen Projekt gegen Kindersklaverei zu stiften, und ich hoffe natürlich, dass sehr viele Werke heute den Besitzer wechseln werden“, sagte die stellvertretende Gladbacher Bürgermeisterin Ingrid Koshofer der Bergischen Landeszeitung.

Am Rande der Veranstaltung hatten sich auch junge Nachwuchskünstler unter fachkundiger Anleitung der Refrather Künstlerin Ines S. Bongard-Deeters des Themas angenommen und ihre Gedanken zu dem Thema in einem Bild dargestellt.

Mit einer Sonne, in deren Mitte ein Auge zu sehen ist, setzte die zwölfjährige Malerin Khenssa aus Bensberg ihre Gedanken malerisch um. „Das Auge symbolisiert Gott im Himmel, der alles sieht, was die Menschen machen. Er sieht, dass die Menschen mit der Versklavung eine Sünde begehen und er wird sie dafür bestrafen.“



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