Von Dietmar Fratz, 07.09.10, 07:03h
Auf Initiative von Ortsbürgermeister Georg Linzbach fand im Herbst eine Informationsveranstaltung statt, in der die Dormagener Firma Lanspot ihr Angebot unterbreitete, nachdem eine Verkabelung für Büsdorf aus Kostengründen ausgeschieden war. Der Anbieter erklärte sich bereit, die Investitionskosten zu übernehmen, wenn sich 40 Abnehmer für einen Zweijahresvertrag mit monatlichen Kosten in Höhe von 25 Euro fänden. Obwohl die Zahl bisher nicht ganz erreicht werden konnte, wurde der Betrieb aufgenommen. Erforderlich für die Wireless Subscriber Line (Drahtloser Teilnehmeranschluss) ist beim Endnutzer ein 20 mal 25 Zentimeter kleiner Antennenkasten zum Preis von 100 bis 200 Euro, der an der Hauswand montiert werden muss, und ein Startgeld in Höhe von 100 Euro, das in den ersten zehn Vertragsmonaten verrechnet wird. Im Haus sind dank drahtloser Übertragung keine weiteren Verkabelungen erforderlich.
Siegmund Gehrmann, Mitglied im CDU-Vorstand und Linzbach, selbst Nutzer der Technik, sind bislang keine Klagen bekannt geworden. „Das Angebot ist auch deshalb interessant, weil auf die Kommune keine Kosten zukommen.“ „Auch die Buddelei für Kabelverlegung entfällt“, ergänzte Elisabeth Hülsewig, CDU-Stadträtin und Ortsbürgermeisterin von Fliesteden.
Da nach Auskunft von Lanspot die Reichweite für den Nachbarort ausreicht, ist für Montag, 20. September, um 20 Uhr eine Informationsveranstaltung im Bürgertreff Alte Schule in Fliesteden anberaumt. Auch dort gibt es Bereiche, in denen es mit dem Breitband hapert. So hatte Georg Boekels vom Obsthof noch am Wochenende versucht, Bilder von Landmaschinen, deren Anschaffung er erwägt, hochzuladen, was minutenlange Wartezeiten zur Folge hatte.
In Büsdorf gehören für die ersten 38 Nutzer solche Wartezeiten der Vergangenheit an.
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