Erstellt 06.09.10, 23:18h
In den Vorträgen wurde allerdings deutlich, dass der durch den Rat beschlossene Bau der Archäologischen Zone und des integrierten Jüdischen Museums auf dem Rathausvorplatz nach wie vor auf wackligen Beinen steht. „Wir warten noch auf die finanzielle Unterstützung vom Land oder der Europäischen Union. Alleine können wir das Projekt nicht stemmen“, sagte Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes. Dr. Sven Schütte, Leiter der Archäologischen Zone, in der unter anderem die Reste einer jüdischen Mikwe, einer Synagoge, eines Tanzhauses und einer Bäckerei freigelegt wurden, informierte anschließend über bisherige Funde und schilderte die Notwendigkeit eines Bauprojektes über der Ausgrabungsstätte: Allein für die Erhaltung der freigelegten Gebäude sei ein klimatisierter und wetterfester Überbau von großer Bedeutung. Zum Abschluss der Veranstaltung gab der Architekt des Neubauprojektes, Prof. Nikolaus Hirsch, einen Einblick in die Planungen. So soll das Gebäude vom Alter Markt betreten werden können, zum Wallraf-Richartz-Museum ist ein angemessener Abstand vorgesehen. Zum Baubeginn fehle nur das Finanzierungskonzept. (hvi)
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