Von Wolfgang Mrziglod, 08.09.10, 07:03h
30 DBS-Mitarbeiter ziehen nach Frechen
Anfang kommenden Jahres will der DBS, mit über 530.000 Mitgliedern der größte Behindertensportverband der Welt, von Duisburg-Wedau nach Frechen-Buschbell umsiedeln und seinen Hauptsitz in das integrative Wohn- und Verwaltungszentrum der Gold-Kraemer-Stiftung verlegen. Um allen Mitarbeitern Platz bieten zu können, wurde ein Anbau mit fast 900 Quadratmetern Bürofläche gebaut.
„Heute ist ein ganz besonderer Tag für uns und mich persönlich“, so GKS-Geschäftsführer Johannes Ruland. Er konnte zum Richtfest eine Reihe von Gästen aus Sport, Politik und Verwaltung begrüßen, darunter auch den ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Walter Eschweiler. Ruland betonte, dass auch das Nationale Paralympische Komitee künftig hier am Tulpenweg seinen Sitz haben wird. Er sei stolz auf das Erreichte, so Ruland weiter, weil die Idee, die hinter der Nutzung der neuen Gebäude stecke, auch das vor einigen Jahren verstorbene Stifterehepaar Käthe und Paul Kraemer erfreut hätte.
In der Bundesgeschäftsstelle sieht Ruland eine eindrucksvolle Ergänzung des gesamten Komplexes am Tulpenweg. Die ehemalige Schule wurde, nachdem die Stiftung sie vom Rhein-Erft-Kreis gekauft hatte, inzwischen total saniert, wobei auch das alte behindertengerechte Schwimmbad aus den siebziger Jahren im Keller des Hauses auf den Stand der Technik gebracht wurde. In dem Wohn- und Verwaltungszentrum haben derzeit die Verwaltungen der Stiftung und ihre Tochterfirmen sowohl das Fußballleistungszentrum für Behinderte ihren Sitz.
Das Fest diente den 30 Mitarbeitern der Bundesgeschäftsstelle des DBS auch gleichzeitig dazu, ihren neuen Arbeitsplatz kennen zu lernen. Da der Innenausbau bereits begonnen hat, konnten die Strukturen der künftigen Räume schon erkannt werden.
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