Schriftgröße

Sanierung

Neue Gleise in der Fußgängerzone

Von Wolfgang Mrziglod, 08.09.10, 23:20h

Von Anfang Oktober bis Anfang November wird die Endstation der Stadtbahnlinie 7 vor der Pfarrkirche St. Audomar sein. Die Innenstadt und die eigentliche Endhaltestelle in Benzelrath wird mit Bussen angefahren.

Straßenbahn
Bild vergrößern
Die Pflasterung, in der die Gleise liegen, wird bei der Sanierung durch tonnenschwere Betonplatten mit Pflasterstruktur auf der Oberfläche ausgetauscht. (Bild: Rosenbaum)
Straßenbahn
Bild verkleinern
Die Pflasterung, in der die Gleise liegen, wird bei der Sanierung durch tonnenschwere Betonplatten mit Pflasterstruktur auf der Oberfläche ausgetauscht. (Bild: Rosenbaum)
Frechen - Grund dafür ist die Sanierung der Gleistrasse im Bereich der Frechener Fußgängerzone zwischen Breite Straße und Dr.-Tusch-Straße.

Auf einer Bürgerversammlung im Rathaus informierten die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), die KVB und die Stadt Frechen die Anwohner über den Umfang der Maßnahme und die Einschränkungen, die Anwohner und Geschäftsleute zu erwarten haben. Die 475 Meter lange Bahnstrecke wird in drei Bauabschnitten saniert. Das erste Los reicht von der Breite Straße bis zur Josefstraße, danach folgt die Sanierung des Abschnittes zwischen Josef- und Keimesstraße und zum Schluss die Arbeiten auf der restlichen Strecke bis hin zur Dr.-Tusch-Straße.

Das Gleisbett, so ein HGK-Sprecher, wird ausgehoben, statt einzelner Pflastersteine werden dann sechs Meter lange und sieben Tonnen schwere Betonteile eingesetzt, die als Oberfläche eine Pflasterstruktur aufweisen und in die bereits die Rillen für die Gleise eingearbeitet sind. Die Gleise selber werden in einer Ummantelung liegen, die den Schall dämpft. Die Durchfahrt der Bahn wird somit hörbar leiser, wurde erklärt.

Ein besonderes Problem stellen die Bauarbeiten in der engen Fußgängerzone für die Feuerwehr dar. Da die breite Straßenseite, die sie sonst bei Einsätzen nutzt, zur Baustelle wird, die andere Seite aber durch Bäume zu eng zum Befahren ist, können die Rettungs- und Löschfahrzeuge während der Bauarbeiten nicht auf die Fußgängerzone gelangen.

Stephan van Pey von der Frechener Feuerwehr erläuterte den knapp 40 Zuhörern, wie man bei Einsätzen vorgehen wird: „Wir haben die gesamte Straße begangen und die Häuser katalogisiert.“ Unterschieden wurde dabei nach den Brüstungshöhen der Fenster und Balkone, denn die entscheiden darüber, ob die Feuerwehr mit Steckleitern auch an die oberen Wohnungen kommt. In den Baustellenbereichen werden Materialcontainer platziert, in denen Schläuche, Leitern und Gerüste liegen, die im Notfall direkt vor Ort eingesetzt werden. Bei den Häusern, wo man mit Steck- oder Anlegeleitern nichts ausrichten kann, werden Gerüste an der Fassade aufgebaut, die dann als Flucht- und Rettungswege dienen sollen.

Martinsmarkt ist nicht gefährdet

Ausführlich diskutierten die Anwohner und Geschäftsinhaber die Beschränkungen, die in der Bauphase jeweils auf sie zukommen werden. Von Seiten der Stadtverwaltung wurde klargestellt, dass der Martinsmarkt keinesfalls gefährdet ist. Sollten sich die Bauarbeiten über den 1. November hinaus verzögern, wird eine Baustelle in Höhe des Martinsmarktes so lange stillgelegt und Raum für die Stände und Buden geschaffen. Die gesamte Baumaßnahme wird vom Land bezuschusst, den Rest zahlt die HGK. Auf die Stadt kommen keine Kosten zu.



Die Kölnische Rundschau im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Newsticker


Anzeige


Anzeige




Rundschau-Spezial


Rundschau-Wahl


Bildergalerien


Handball exklusiv



Veranstaltungssuche

 

Veranstaltungs-Tipps

Manic Street Preachers

22. April 2012,
E-Werk Köln

 

Rundschau-Service


Rundschau-Service


rundschau-schulfinder

Finden Sie die passende Schule für Ihr Kind

Stadt:
und
PLZ:
und / oder Schulform
Gymnasium
Hauptschule
Realschule
Gesamtschule


Lokalsport


Rundschau-Forum


RHEINLAND WETTER


Top-Links (Anzeige)



Extra