Von Wolfgang Mrziglod, 08.09.10, 23:20h
Auf einer Bürgerversammlung im Rathaus informierten die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), die KVB und die Stadt Frechen die Anwohner über den Umfang der Maßnahme und die Einschränkungen, die Anwohner und Geschäftsleute zu erwarten haben. Die 475 Meter lange Bahnstrecke wird in drei Bauabschnitten saniert. Das erste Los reicht von der Breite Straße bis zur Josefstraße, danach folgt die Sanierung des Abschnittes zwischen Josef- und Keimesstraße und zum Schluss die Arbeiten auf der restlichen Strecke bis hin zur Dr.-Tusch-Straße.
Das Gleisbett, so ein HGK-Sprecher, wird ausgehoben, statt einzelner Pflastersteine werden dann sechs Meter lange und sieben Tonnen schwere Betonteile eingesetzt, die als Oberfläche eine Pflasterstruktur aufweisen und in die bereits die Rillen für die Gleise eingearbeitet sind. Die Gleise selber werden in einer Ummantelung liegen, die den Schall dämpft. Die Durchfahrt der Bahn wird somit hörbar leiser, wurde erklärt.
Ein besonderes Problem stellen die Bauarbeiten in der engen Fußgängerzone für die Feuerwehr dar. Da die breite Straßenseite, die sie sonst bei Einsätzen nutzt, zur Baustelle wird, die andere Seite aber durch Bäume zu eng zum Befahren ist, können die Rettungs- und Löschfahrzeuge während der Bauarbeiten nicht auf die Fußgängerzone gelangen.
Stephan van Pey von der Frechener Feuerwehr erläuterte den knapp 40 Zuhörern, wie man bei Einsätzen vorgehen wird: „Wir haben die gesamte Straße begangen und die Häuser katalogisiert.“ Unterschieden wurde dabei nach den Brüstungshöhen der Fenster und Balkone, denn die entscheiden darüber, ob die Feuerwehr mit Steckleitern auch an die oberen Wohnungen kommt. In den Baustellenbereichen werden Materialcontainer platziert, in denen Schläuche, Leitern und Gerüste liegen, die im Notfall direkt vor Ort eingesetzt werden. Bei den Häusern, wo man mit Steck- oder Anlegeleitern nichts ausrichten kann, werden Gerüste an der Fassade aufgebaut, die dann als Flucht- und Rettungswege dienen sollen.
Martinsmarkt ist nicht gefährdet/b>
Ausführlich diskutierten die Anwohner und Geschäftsinhaber die Beschränkungen, die in der Bauphase jeweils auf sie zukommen werden. Von Seiten der Stadtverwaltung wurde klargestellt, dass der Martinsmarkt keinesfalls gefährdet ist. Sollten sich die Bauarbeiten über den 1. November hinaus verzögern, wird eine Baustelle in Höhe des Martinsmarktes so lange stillgelegt und Raum für die Stände und Buden geschaffen. Die gesamte Baumaßnahme wird vom Land bezuschusst, den Rest zahlt die HGK. Auf die Stadt kommen keine Kosten zu.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt