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Zoobrücke

Stau hat gerade erst begonnen

Von Daniel Taab, 08.09.10, 22:51h

Schon am Dienstag bekamen die Autofahrer die Folgen der Sicherungsarbeiten an der Zoobrücke zu spüren - sie standen lange im Stau. Fakt ist: Für den Lkw-Verkehr wird es erhebliche Einschränkungen geben.

Zoobrücke
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Die Zoobrücke wird für schwere LKW gesperrt. (Bild: Meisenberg)
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Die Zoobrücke wird für schwere LKW gesperrt. (Bild: Meisenberg)
Köln - „Aufwand“ und „großer Aufwand“, das sind die Wörter, die Klaus Harzendorf gestern Mittag auf der Zoobrücke mehrfach wiederholte. Der Chef des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik wollte damit deutlich machen, dass die Sicherungsarbeiten auf der Zoobrücke enorme Ausmaße annehmen. Hintergrund sind die möglichen Probleme bei der Tragfähigkeit von drei Zufahrten auf die Brücke. Bereits am Dienstag bekamen die Autofahrer die Folgen der Arbeiten zu spüren - sie standen lange im Stau.

Noch bis Ende der Woche, möglicherweise auch Anfang der kommenden Woche müssen die Autofahrer Geduld aufbringen. Wegen der wohl ab Ende September / Anfang Oktober geltenden Beschränkungen für Lastwagen müssen 18 so genannte Geschwindigkeitspiktogramme von den Fahrbahnen gefräst werden. Weitere 22 Verkehrsschilder müssen ebenfalls entfernt werden. Insgesamt 146 neue Hinweisschilder werden an den Auffahrten und an Autobahnen aufgestellt.

Fakt ist, dass es für den Lkw-Verkehr auf der Zoobrücke erhebliche Einschränkungen geben wird. Schwerlaster mit mehr als 30 Tonnen dürfen in Kürze nicht mehr über die Brücke fahren; für Laster ab 7,5 Tonnen gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Stundenkilometern und ein Überholverbot. Doch einen genauen Zeitplan für die Durchsetzung des Konzeptes gibt es noch nicht. „Es müssen neue Schilder bestellt werden, Ausschreibungen auf den Weg gebracht werden und zahlreiche Gespräche mit Fachleuten geführt werden. Das dauert“, teilte die Stadt mit. Auch die Blitzer auf der Zoobrücke müssten extra neu eingestellt werden. Um die Lkw-Fahrer über die Verbote zu informieren, nimmt die Stadt Kontakt mit Herstellern von Navigationsgeräten auf und spricht auch Speditionen an, die zur Messe fahren. „Wir hoffen, dass sich nur wenige Lkw-Fahrer verirren“, sagte Harzendorf. Das wird wohl ein frommer Wunsch bleiben. Engpässe gibt es in den Unterführungen am Stadthaus oder der Arena - die Durchfahrtshöhe ist dort 3,10 Meter für Lkw.



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