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Knetwettbewerb

Gummibärchen aus Knete

Von Lars Heyltjes, 09.09.10, 09:21h

Für das Projekt „Die Welt in Kinderhände, wir kneten uns die Welt, so wie sie uns gefällt“ kneten die Mädchen und Jungen des Awo-Kindergartens Margaretenhöhe gemeinsam mit dem CBT Seniorenheim.

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Auf 2000 Euro hoffen der Awo-Kindergarten und das Seniorenheim Margaretenhöhe. Dafür kneten Alt und Jung gemeinsam. (Bild: Heyltjes)
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Auf 2000 Euro hoffen der Awo-Kindergarten und das Seniorenheim Margaretenhöhe. Dafür kneten Alt und Jung gemeinsam. (Bild: Heyltjes)
BERGISCH GLADBACH - Um die blaue Weltkugel zieht der Traumlandexpress langsam seine Kreise. Seine erste Station ist der Gummibärchenberg, dort macht der Zug Halt. Hier gibt es aber nicht nur das Gelatine-Naschwerk, für das Thomas Gottschalk wirbt, sondern auch Schokolade und bunte Smarties.

Ebenso farbenprächtig wie die bekannten Schokopillen sind die Ideen der Kinder, die eigene Geschichten erfinden. Mit Knete lassen sie die Fantasien zur Realität werden.

„Nach 60 Jahren wieder Knete in den Händen“

Die Mädchen und Jungen des Awo-Kindergartens Margaretenhöhe nehmen an einem Knetwettbewerb teil, den der Hersteller „Pay-Doh“ ausgerufen hat.

arbeitete gemeinsam mit Antje Christensen vom benachbarten CBT-Seniorenheim ein Konzept aus und schickte es ein.

Ziel der beiden Einrichtungen war eine Kooperation, die Jung und Alt zusammenführt: „Wir arbeiten schon seit mehr als zehn Jahren zusammen. Viele Eltern melden ihren Nachwuchs bei uns an, weil sie von dieser lebendigen Kooperation gehört haben“, sagt Hufschlag.

Die frohe Kunde erreichte die Bewerber zwei Tage vor der Sommerpause: 250 Euro und 18 Kilogramm Knete waren die beiden Starthilfen für das Projekt „Die Welt in Kinderhände, wir kneten uns die Welt, so wie sie uns gefällt“. Das lassen sich Giulia, Sophie, Anna, Charlotte, Gezim und Kai nicht zweimal sagen. Beherzt greifen sie sich die gelbe, rote, blaue und grüne Knetmasse: „Guck mal, das ist ein Bonbon für dich“, sagt die kleine Anna und reicht Erzieherin Emilia eine lange, dünn gedrehte Knetwurst. Die landet später als Schmuck im Geweih eines Elchs. Die Bastelstunde kommt nicht nur beim Nachwuchs gut an: „Ich hatte bestimmt seit 60 Jahren keine Knetmasse mehr in den Händen“, sagt die begeisterte Erika Welling.

Eine Woche lang verbringen die Senioren und die Kinder täglich eine Stunde, in der die Kunstwerke entstehen. Um Anregungen zu sammeln, reiste die Gruppe in den Märchenwald nach Altenberg. Daher findet sich im eigenen Repertoire auch ein Hexenhäuschen: „Ein solcher Ausflug musste im Konzept enthalten sein“, erläutert Gabriele Hufschlag.

Ein Sieger wird am Ende auch gekürt. Nur 25 Konzepte haben sich für die aktuelle Runde qualifiziert, die besten drei Projekte werden mit 2000 Euro prämiert.

Ein Teil des möglichen Gewinns ist bereits reserviert: „Davon feiern wir mit Alt und Jung eine riesige Party“, erklärte die Einrichtungsleiterin.



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