Erstellt 10.09.10, 07:06h
„Massiver Schimmelbefall“
Unstrittig ist, dass ein Neubau erforderlich ist. Nach Einschätzung von Hans-Uwe Koch, dem Leiter der Abteilung Rettungsdienst, Brandschutz und Bevölkerungsschutz, handelt es sich bei dem Gebäude aus den 70er Jahren um „die mit Abstand schlechteste Wache, die wir haben“. Ein massiver Schimmelbefall hat inzwischen zum Umzug in ein Ausweichquartier beim Deutschen Roten Kreuz im Industriegebiet Klingsiepen geführt. Zudem fehlt es der alten Wache an den erforderlichen Ruheräumen für die Besatzung des Notarztfahrzeugs, an Büro-, Lager- und Sozialräumen sowie an ausreichend großen Stellflächen.
„Wir sind vor zwei Wochen umgezogen“, bestätigt Peter Hilgers, der Leiter der Wipperfürther Rettungswache. „Das DRK hat sich hilfesuchend an uns gewandt“, erklärte der Wipperfürther Baudezernent Volker Barthel auf BLZ-Nachfrage. „Wir haben dann den Umzug nach Klingsiepen ermöglicht.“ Aus Sicht der Stadt sei der jetzige Standort allerdings nur ein Provisorium. Ein Neubau neben der Feuerwache sei höchstens auf dem städtischen Parkplatz zwischen Wache und Polizei möglich. „Aber ich bezweifele, dass der Platz dort ausreicht“, so Barthel. Für Martin Skorupski, den Geschäftsführer der Stiftung St. Josef, ist der Standort einer neuen Rettungswache nicht entscheidend. „Hauptsache, sie bleibt in Wipperfürth.“ Einzelheiten zum Zustand der alten Wache wollte Skorupski nicht kommentieren, „wir sind nicht der Eigentümer“. (tie / cor)
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