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Kulturbahnhof

Hier packen die Bürger selbst an

Von Angelika Rheindorf, 10.09.10, 07:06h

Richtig gemütlich wurde es Mittwochabend im Overather Kulturbahnhof. Denn dort bedankte sich Bürgermeister Andreas Heider bei den Grünflächenpaten für ihr ehrenamtliches Engagement. Insgesamt gibt es derzeit 50 Grünflächenpaten.

Grünflächenpaten
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Stolz auf Overath: Bürgermeister Andreas Heider (r.) und die Grünflächenpaten am Mittwochabend vor dem Kulturbahnhof. (Foto: Luhr)
Grünflächenpaten
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Stolz auf Overath: Bürgermeister Andreas Heider (r.) und die Grünflächenpaten am Mittwochabend vor dem Kulturbahnhof. (Foto: Luhr)
Overath - Richtig gemütlich wurde es Mittwochabend im Overather Kulturbahnhof. Bürgermeister Andreas Heider hatte die Grünflächenpaten geladen, um ihnen endlich einmal kräftig für ihre ehrenamtliche und langjährige Mühe zu danken. Fast alle waren gekommen und freuten sich über das Beisammensein. Elke Becker, die Leiterin des Hauptamtes hatte für alle Blumen bereitgestellt, für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt und Markus Funker, der Leiter des Bauhofs, notierte alle Anregungen zu den Themen rund ums Outfit der Stadt.

Stadt versichert Ehrenamtler

„Sie machen den Bürgern Freude“, brachte es Andreas Heider auf den Punkt. „Patenschaften sollten gemeldet sein“, auch das war ihm ein Anliegen. Viele machen einfach so mit, der Bürgermeister möchte ihnen aber gerne eine Urkunde dafür geben. Der Grund: „Urkunden sind keine förmliche Danksagung, sondern eine Gemeindeunfallversicherung während ihrer Arbeit. Ich denke das sind wir Ihnen schuldig“, klärte der Verwaltungschef die Bürger auf.

Heider ließ es sich nicht nehmen, Antonia Odenthal (81) eine solche zu überreichen. Ihr Mann hatte vor 30 Jahren extra einen Rasenmäher gekauft, um das städtische Grasstück zu pflegen. Die rund 50 Grünflächenpaten aus Overath, Vilkerath, Immekeppel, Untereschbach und Maria Linden machen ihre Arbeit mit viel Freude. Das Team aus Steinenbrück betreut 19 Beete und ist längst stadtbekannt. Wenn die Helfer in ihren Westen und mit dem Warnschild auf der Straße fertig sind, kommen die anderen gern ins Staunen. „Überall ist viel Herzblut dabei“, ist es auch Bauhof-Chef Markus Funken aufgefallen: „So, als sei es der eigene Garten. Und so ist es auch.“

Manchmal, erzählte ein Pate, kommen sogar Besucher vorbei und staunen: „Mensch, wie sieht es denn hier aus . . .“ Das gemeinschaftliche Tun ist vielseitig: Vom Aufräumen nach Karneval und der „Beet-Wiederbelebung“ nach dem langen Salzstreuen im Winter bis hin zur Teichpflege und zum Bäume gießen. Auh das Kriegerdenkmal wurde restauriert, Wanderwege werden regelmäßig abgegangen. Als neues Projekt bildet sich gerade ein Team, welches sich der Brücke über die Agger annehmen wird.

Bürgermeister Andreas Heider möchte im nächsten Jahr wieder so ein Treffen machen. Auch für ihn gab es viel Interessantes zu erfahren. „Tue Gutes und rede darüber“, lautet sein Motto. Der Christedmokrat war stolz: „Es ist unsere Stadt“, brachte er es auf den Punkt.



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