Erstellt 08.09.10, 10:22h, aktualisiert 08.09.10, 10:56h
Das Hotel steht auf dem Gelände der Bundesfachschule des Lebensmittelhandels, die Fuchs leitet. Die Idee für das „Food Hotel“ hatte er auch, weil er jedes Jahr rund 10 000 Schul- und Seminarteilnehmer „vernünftig“ unterbringen muss. „Und was lag näher als ein Supermarkt-Hotel, wenn wir eine Lebensmittelfachschule sind“, erklärt er. Unter 100 Euro könnten Gäste im „Food Hotel“ mit Frühstück übernachten.
In der Tat erinnert vieles an einen Supermarkt: Die Rezeption ist ein umgebauter Kassentisch. Im Frühstücksraum nehmen sich Gäste mit typischen Selbstbedienungszangen die Brötchen aus den Behältern. Und statt einer „überteuerten Minibar“ gibt es im Hotel einen kleinen „Shop“ - mit Waren zu Supermarktpreisen, versichert Fuchs. Und aus einer Tiefkühlzeile entstand eine Sauna. Fünf Millionen Euro sind in das Hotel, das aus einem vorherigen Gästehaus entstand, investiert worden.
Witzig, aber auch ein bisschen werbemäßig, sind die Themenzimmer. Im Teezimmer eines großen Tee-Herstellers finden sich neben großen Bildern mit Teeplantagen auch ein Teetisch und eine Utensilienbox mit Dingen, die man zum Teekochen braucht. „Und natürlich riecht es nach Tee“, sagt Fuchs. Im „Tomatenzimmer“ sieht man vor allem rot und im „Bierzimmer“ goldgelb. „Es ist auch eine Präsentation der Branche, aber keine platte Werbung“, meint der Geschäftsführer.
(dpa)
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