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Nach weltweiter Empörung

US-Pastor sagt Koran-Verbrennung ab

Erstellt 09.09.10, 22:09h, aktualisiert 11.09.10, 09:16h

Nach weltweiten Protesten will der radikal-christliche US-Pastor Terry Jones auf die am 11. September geplante demonstrative Verbrennung des Korans verzichten. Damit wollte er gegen den Bau einer Moschee am Ground Zero protestieren.

Terry Jones
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Terry Jones mit seinem Buch "Islam Is Of The Devil". Der radikale Pastor plant eine Koran-Verbrennung. (Bild dpa)
Terry Jones
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Terry Jones mit seinem Buch "Islam Is Of The Devil". Der radikale Pastor plant eine Koran-Verbrennung. (Bild dpa)
Verbrennung
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Pakistanische Männer verbrennen die Figur des US-Pastors Terry Jones, der propagierte, am Jahrestag des WTC-Attentats einen Koran verbrennen zu wollen. (Bild: dpa)
Verbrennung
GAINESVILLE - Der radikale US-Pastor Terry Jones hat am Freitag bekräftigt, dass er seine weltweit kritisierten Pläne zur Verbrennung des Korans am Jahrestag des 11. September nicht umsetzen werde. "Wir ziehen ganz ernsthaft, ernsthaft, ernsthaft nicht in Erwägung, den Koran zu verbrennen", sagte vor Journalisten. Auf Nachfragen wollte er sich aber nicht darauf festlegen, dass dies auf Dauer so bleibt.

Jones wollte nach eigenen Angaben am Freitag nach New York reisen, um sich dort die Bestätigung einzuholen, dass es nicht zu einem umstrittenen Moscheebau nahe dem Ort der Anschläge vom 11. September kommt. Am Donnerstag hatte er seinen Verzicht auf die Koran-Verbrennung mit einer Zusage begründet, dass der Bau an anderer Stelle erfolge. Der für das Projekt zuständige Imam Feisal Abdul Rauf in New York hatte die Aussagen des Pastors aber deutlich zurückgewiesen. Jones will sich am Samstag mit dem Imam treffen. Ob es zu einer solchen Begegnung kommt, war zunächst aber offen.

Die geplante Koran-Verbrennung in Florida hatte weltweit Empörung ausgelöst. Auch US-Präsident Barack Obama hatte sich mit einer Warnung persönlich eingeschaltet. Er appellierte an Jones, auf den "zerstörerischen Akt" zu verzichten. (dpa)



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